Greenhouse – ein DIY Gewächshaus aus alten Fenstern

Gewächshaus aus alten Fenstern.

Greenhouse
DIY Gewächshaus aus alten Fenstern

Es war schon lange ein Traum von mir. Aber ich wusste nie wie, nie wo. Also musste dieser Traum warten.

Aber besser spät als nie, oder? Denn er wurde wahr….

Letztes Jahr noch war an der Stelle, an der das Haus jetzt steht, nichts. Eine Baustelle, ein Erdhügel und ein Loch, nicht zu vergessen ein Klo. In nur ein paar Monaten, der Winter kam dazwischen, ist was Neues entstanden.

Ich wusste gar nicht wie und womit ich anfangen sollte. Also haben wir als erstes die Fläche vorbereitet. Wir haben also den Boden mit einer Fräse bearbeitet, alles geebnet. Als nächstes haben wir den Zaun gesetzt. So langsam wuchs meine Vorstellung davon, wie es einmal aussehen kann.

Am vorderen Ende haben wir eine runde Stufe aus Natursteinen entstehen lassen (ganz fertig ist alles noch nicht), als Abgrenzung und Halt für den Kies.

In der Zwischenzeit habe ich versucht alte Fenster zu besorgen und hatte dabei großartige Unterstützung. Eine Kindergartenmama bei uns hat ein eigene Firma, sie macht Bleigläser und kennt jede Menge Schreiner. Sie hat sich mächtig ins Zeug gelegt für mich und mir diese alten tollen Fenster besorgt.

Nun war klar an welche Stelle das Haus kommen sollte.

Mein Mann und ich sind dann in den Baumarkt und haben das Material geshoppt:

Das wir das Material an die Fenster angepasst haben, könnt ihr die Liste nicht genau so übernehmen. Es dient aber der Orientierung, was genau wir verwendet haben und das Material hat ca, 500 Euro gekostet.

Das Haus ist ca 2×2,5 m groß!

  • Ca. 60 m 54×54 Rahmenholz
  • Ca. 20 m 77×44 Rahmenholz
  • Rauspund Douglasie 4 Pakete 3000x116x21
  • Ca 21 m 44×24 Rahmenholz
  • Spax 50x70mm
  • Spax 6x100mm
  • Spax 4,5x60mm
  • alte Fenster in verschiedenen Grössen
  • Türzapfen
  • Sturmhaken
  • Wetterschutzöl
  • Farbe Wetterschutzlack
  • Doppelstegplatten
  • Schrauben mit Dichtring
  • Alte Bretter und Holzschnitzel
  • Kompost, Erde, etwas Unkrautvlies und Pflanzen

Wir haben dann versucht die Fenster einigermaßen symmetrisch zu verteilen und haben grob die Maße festgelegt. Ab dann haben erstmal die Männer übernommen und ich haben mich mit besserwisserischen Kommentaren immer mal wieder eingemischt – aber nicht immer sinnlos.

Los ging es dann zunächst mit der Rahmenkonstruktion für die Seitenteile. Dazu haben wir die Fenster gemessen und das als Außenmaß genommen. Unter die Fenster kam dann noch ein Balken auf dem die Fenster aufliegen sollten.

Als Nächstes haben wir die Vorderseite gebaut. Dazu haben wir die Tür gemessen und die zwei Fenster, die wir dafür vorgesehen haben, damit hat sich die Breite des Hauses ergeben.

Mit der Rückseite ging das genauso so.

Als nächstes haben wir alles an seinen Platz gebracht und vor Ort zusammengeschraubt. Achtet dabei darauf, dass das Haus wirklich grade steht und auf einem guten Fundament aufgestellt wird. Wir haben es auf Steinen an den Ecken plaziert und Unebenenheiten ausgeglichen.

Ich dachte erstmal: Wow das ist ja doch ganz schön groß!

Nun ging es an den Giebel. Es ist schwierig zu erklären schaut es einfach an. Es ist einfach individuell an die Fenster angepasst. Für die Dachkonstruktion haben wir Latten quer gelegt und sie festgeschraubt.

Nun ging es ans Streichen. Ich habe mich bei der Farbe für Qualität entschieden, damit ich nicht ständig mit dem Pinsel wieder ums Haus renne. Und ich glaube das war auch eine gute Entscheidung. Sie war leicht zu verarbeiten, riecht nicht schlimm und deckt gut.

Ich habe alles doppelt gestrichen, damit das Holz auch gut geschützt ist. Da das Holz unbehandelt war, habe ich es nicht grundiert.

Nun haben wir die Lichtstegplatten passend gesägt und befestigt. Dazu haben wir Schrauben mit einem Dichtring verwendet.

Der Rahmen stand nun also schon fast fertig da. Nun kamen die Fenster, die Herzstücke. Einige haben wir direkt befestigt. Als feststehende Elemente. Einige haben wir mit Türzapfen so befestigt, dass man sie öffnen kann. Weil das alles natürlich nicht perfekt passt, schließen wir sie mit Sturmharken.

Nun ging es an die Verkleidung. Wir haben uns für Douglasie entschieden und das in einer dicken Version. Damit haben wir die Verkleidung gebaut, die die Umrandung und ein Kontrast bilden sollten. Ich habe sie dann mit Naturöl behandelt um dem Holz Wiederstandskraft zu geben und es noch dunkler wirken zu lassen . Ich finde diesen Kontrast sehr schön zu dem weißen Zaun im Hintergrund und dem weißen Holzgerüst des Hauses.

Zu guter Letzt haben wir noch diese wunderschöne alte Tür eingesetzt, die ich aus einer alten Villa gerettet habe. Ich finde sie passt einfach perfekt.

Drum herum kam auch noch ein Rahmen aus dem Douglasienholz, damit sie sich richtig schön absetzen kann.

Das Haus ist noch immer nicht perfekt und auch noch immer nicht ganz fertig. Hier und da fehlen noch einige Kleinigkeiten, aber weil schon immer so viele danach fragen, habe ich mich dazu entschieden diesen Beitrag jetzt schon zu veröffentlichen und die Kleinigkeiten später fertigzustellen und hinzuzufügen.

Ach ja fertig sind wir auch immer noch nicht mit der Erklärung, denn es fehlt ja noch die Inneneinrichtung des Gewächshauses. Dazu habe ich alte Holzbretter auf dem Dachboden gefunden und sie als Rahmen in U-Form in das Gewächshaus gesetzt. Da sie bereits behandelt waren habe ich sie nicht weiter gestrichen. Ich habe dann den Boden mit einem Unkrautvlies ausgelegt. Nun habe ich diesen Rahmen mit Erde aufgefüllt und Kompost hinzugefügt. Jetzt konnten schon die ersten Pflanzen einziehen in das neue Gewächshaus.

Damit es noch heimeliger wird habe ich den den Gehweg noch mit Holzschnitzel aufgefüllt. Das sieht einfach schöner und gemütlicher aus.

Und nun wächst es und wächst es und wächst es! Mittlerweile kann ich das Gewächshaus schon kaum noch betreten weil die Pflanzen so groß geworden sind jeden Tag kann ich neues Gemüse aus dem Gewächshaus ernten und das macht mich richtig stolz. Zusammen mit dem neuen Hochbeet, dem Brunnen und dem Liegestuhl und dem Kies auf dem Unkrautvlies ist es eine richtig schöne Ecke geworden, zu dessen Zentrum das Gewächshaus zählt.

Was sagt ihr?

Noch nicht alles fertig, aber das Gewächshaus steht im Mittelpunkt
Das Gewächshaus mitten im Grünen

Eure Anni

DIY Brunnen aus einem Fass

Brunnen selber bauen aus einem Eichenfass

Schon so oft hatte ich ihn gesehen und auch schon letztes Jahr hab ich ihn mir gewünscht. Aber so leicht ist er hier nicht zu kriegen. War viel zu teuer oder wurde nicht versendet.

Also wählten wir unser übliches vorgehen und fingen einfach selber an ihn zu bauen. Die einzelnen Komponenten haben wir vor Ort in einem Pumpen/Teich Fachhandel gekauft. Und mein Mann ist dann wieder etwas kreativ geworden. Wie immer gibt es sicher noch andere Möglichkeiten ihn zu Bauen, aber wir sind sehr zufrieden und finden er macht sich einfach super genau an der Stelle, wo er jetzt steht.

Also los:

Was ihr dazu braucht:

1 halbes Fass (wir haben Eiche gewählt)

1 Teichpumpe ca. 1600l, damit sie das Wasser hoch genug Pumpen kan

1 Schwengelpumpe

1 Stück Eichenholz, damit ihr die Pumpe aufsetzen könnt

1 ca. 2-2,5 m langen transparenten Schlauch

ein bisschen Werlzeug

Teichpflanzen

Los gehts also: Wir haben zunächst den Kolben aus der Pumpe ausgebaut, damit wir den Schlauch hindurchlegen konnten. Mein Mann hat das aus einer alten Diele (aus unserem Wohnbereich) ein passenden Stück für das Fass gesägt, so dass es sich an die Rundung anpasst.

Ihr solltet beachten, dass das Fass nicht austrocknet, da es sonst undicht wird. Also alles recht zügig an Ort und Stelle verbringen und schon mal mit Wasser füllen.

Bei der Platzierung des Brunnen auf einen festen Untergrund achten und ihn ausrichten, damit alles gerade steht. Wir haben eine Steinplatte auf etwas Splitt gelegt, so lässt es sich ganz leicht in die richtige Position bringen.

Dann schraubt die die Schwengelpumpe auf das passend gesägte Stück Holz und befestigt dies auf dem Fass. Der Schlauch linst oben an der Pumpe etwas raus.

Dann verbindet ihr sie mit der Teichpumpe an dem vorgesehenen Anschluss und schließt diese am Strom an. Das Kabel war bei unserer wirklich komfortabel lang.

Wir haben eine Teichpumpe mit zwei Ausgängen, weil ich dachte es sei schön beides zu haben, das Wasser was aus der Schwengelpumpe läuft und das was, wie ein kleiner Springbrunnen, in der Mitte des Fasses ist.

Aber das hat sich als unpraktikabel herausgestellt, denn durch Wind ist das Wasser dann überall gelandet nur nicht mehr im Brunnen und es war einfach zu viel los.

Vielleicht werde ich nochmal einen Eimer an die Pumpe hängen, der dann vollläuft.

Wir haben dann die Teichpflanzen mit etwas Kies in Körbe gesetzt und auf Steine in den Teich gestellt, damit sie auch oben schön rausschauen.

Ein bisschen Deko noch und schon ist er perfekt der kleine Brunnen aus einem Eichenfass.

Und was sagt ihr? Ich liebe ihn total. Wir haben ihn dann an eine Zeitschaltuhr angeschlossen, so dass er immer dann läuft, wenn wir zu hause sind.

DIY Brunnen aus einem Eichenfass
Mit dekorativer Schwengelpumpe

Und werdet ihr ihn nachbauen?

Teichpflanzen geben den letzen Schliff

Bei Fragen immer raus damit.

Und die passende Beleuchtung darf auch nicht fehlen

Eure Anni

DIY Hochbeet aus Terrassendielen

Hochbeet aus Terassendielen ganz einfach selber bauen…

Werbung: Dieser Post entsteht in Zusammenarbeit mit Hellweg!

Ich habt es euch gewünscht und so bekommt ihr sie auch! Die Anleitung, wie wir das Hochbeet aus Holz gebaut haben.

Eigentlich ist es wirklich nicht so schwer. Denn wie meistens, haben wir es uns einfach gemacht. Wir mögen es praktisch, unkompliziert und dennoch schön. Ihr glaubt nicht, dass das geht? Doch sage ich.

Zunächst haben wir uns überlegt wie groß unser Hochbeet sein soll. Und kamen zu dem Entschluss eine Größe von ca. 120 Breit, 75 cm Höhe und 60 Tiefe sei eine passende Größe! Bei 3 m Länge von einer Diele, bleibt also nichts über.

Wie haben uns dazu an der Länge und Breite der Terrassendielen aus Lärche orientiert, um möglichst wenig Verschnitt zu haben und somit kaum Material zu verschwenden.

Material- und Werkzeugliste

Das braucht ihr: Material Kosten ca. 180 Euro bei Hellweg

  • 10 Terrassendielen Douglasie a 3 m
  • 4 Rahmenholz Kesseldruckimprägniert 4x6x200
  • Spax trx 4,5×60
  • Alte Äste, Grünschnitt
  • 2x Pro Natur Hochbeet Hackschnitzel
  • 3x Pro Natur Hochbeet Kompost
  • 3x Pro Natur Hochbeet Erde
  • Plane /Folie
  • Hasendraht
  • Pflanzen/Samen

Werkzeugliste

  • Zug-Kapp Säge (Oder Stichsäge)
  • Akkuschrauber, TRX Bit
  • Elektrotacker
  • Zollstock und Bleistift, Wasserwage

Anleitung

Zunächst haben wir dann die ersten Bretter ( vorder- Rückseite) auf Länge gesägt: in unserem Fall sind das 1,20m.

Dann haben wir sie übereinander auf den Boden gelegt (kleine Lücke lassen, in etwa die Dicke des Zollstocks, siehe Bild) und dann die Höhe gemessen. Dementsprechend wurde der Eckpfosten zugesägt. Anschließend die Bretter mit den Schrauben auf dem Pfosten befestigt! Da die Seitenteile hinter den vorderen Brettern verschwinden sollten, wurden die Eckpfeiler leicht nach innen versetzt ( um die Dicke eines Brettes) . Zur Stabilisierung haben wir auf den Längsseiten auch noch eins in der Mitte befestigt.

Also nun alles wiederholen und schon steht die große Kiste!

Die hinteren Pfosten haben wir übrigens komplett auf Länge gelassen, um es später einfacher zu haben, sollten wir mal ein Dach anbringen wollen.

Auf geht’s an die Feinheiten!

Oben am Rand musste aber noch ein schöner Abschluss her. So bekam das Hochbeet eine schöne Umrandung!

Das Hochbeet befüllen

Von innen haben wir eine alte Plane zum Schutz des Holzes mit dem Elektrotacker befestigt.

Als das Hochbeet aus Holz nun an seinem Platz stand, haben wir unten einen Hasendraht hineingelegt und mit der Befüllung begonnen.

Hier ist es wirklich wichtig, das Hochbeet nicht irgendwie zu befüllen.

Begonnen wird mit einer Schicht aus groben Holzabfällen: wir haben dazu Äste genommen.

Weiter werden Hackschniztel eingefüllt.

Alles ein bisschen zusammendrücken, dazu ist mein einmal ein bisschen drauf rumgehüpft.

Hinzu kommt eine Schicht mit Kompost.

Als letztes füllt ihr dann die Erde ein. Wir haben hier auf Qualität geachtet.

Wir haben es dann noch etwas Sacken lassen, bevor der Salat drin gelandet ist.

Und nun wächst er darin schon fleißig, während im kleinen Beet für die Kinder Rukola gesät wurde.

Ich finde es so toll, wie die Kinder nun lernen, wie unser Essen vom Samen bis zur Ernte reift. So viel zu lernen gibt es für sie uns für mich…

Denn ich haben zuvor noch nie Gemüse geplanzt und bin wirklich gespannt, wie viel Gemüse es bis zur Ernstereife schafft.

Denn für mich ist das auch noch alles ganz neu… ich hab noch gar nicht so viel Ahnung vom Gemüseanbau und lerne auch immer was dazu.

Wann und wie seid ihr denn mit dem Gemüseanbau angefangen und wie klappt es bei euch? Oder seid ihr, wie ich, neu auf diesem Gebiet ?

Vielleicht wäre so ein Hochbeet ja ein Anfang und ihr baut es einfach nach:)

Ach und wie ich das Schild gemacht habe, wollt ihr bestimmt auch wissen oder?

Saab war ein einfach ein altes Stück Holz ist das Löcher gebohrt und es mit Edding beschrieben habe.

Eure Anni