Kinderkleidung

Lillestoff: Igelfamilie

Kleine Igelfamilie

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Wisst was ich liebe? Wenn ich aus einem Stoff zwei Outfits nähen kann. Also nicht wegen der Menge, sondern einfach wenn ein Stoff für beide Kinder passt, ,er also geschlechtsneutral ist. So wie bei diesem süßen Design von Lillemo. In die Designs von Marie bin ich grundsätzlich immer schockverliebt.

Natürlich passt die Igelfamilie perfekt in den Herbst und mit diesem rauchblau  auch mal nicht in einer typischen Herbstfarbe.

Für meinen kleinen wurde es nun zu seinem ersten Hoodie, den Schnitt hab ich selbst einfach von einem lockeren Shirt abgeändert.

Für die Große gab es ein Skaterkleid aus dem Buch von Klimperklein und endlich konnten wir ihre mega süßen Kniestrüpfe einsetzten. Bei diesem Traumwetter sogar ohne Strumpfhose.

 

Heute mal mit weniger Worten, weniger tiefgründig, dafür mit um so mehr Bildern.

 

Was sagt ihr? Wie gefallen euch die ersten Herbstoutfits?

 

Eure Anni

Geburtstagsparty mit Einhorn , Glitzer und Regenbogen

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Wilkommen Einhorn

Der 3. Geburtstag der kleinen Großen stand vor der Tür und wieder einmal kam schnell die Frage auf, was wünscht sie sich denn wohl?

Da wir (Zum Glück) noch viel Verwandtschaft haben, inklusive Urgroßeltern, wollen einige diese Frage antwortet wissen. Also frage ich sie mal dachte ich mir. Als Antwort kam wie aus der Pistole geschossen- ein Pferd solle es geben- ok ich zog kurz erschrocken die Augenbrauen nach oben und fragte unsicher: „Ein echtes?“ “ Ne Mama eins aus Holz“ Ahhhhh, kurzes und erleichtertes Aufatmen. Dieser Wunsch sollte sich doch erfüllen lassen. Und so dachte ich mir, bringe ich gleich die recht großzügigen Omas und Uromas sinnvoll unter. Denn was sollte sie hier 20 Geschenke überfordert auspacken, spätestens beim 5. – fliegt es nach dem Auspacken doch meist in die Ecke.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Holzpferd. Das stellte sich als gar nicht so leicht raus, denn das Angebot ist recht vielfältig. Verschiedene Holzsorten, Konstruktionen, Funktionen und Optiken. Als Bausatz oder fertig montiert, mit Sisal oder Plüschmähne.

Entschieden habe ich mit dann für das große Pferd „Princess“ von Topp-Holz, eine Manufaktur in Bremen. Mit gefiel die Optik, die Holzart, die beweglichen Ohren, das Zubehör und die üppige Sisal Mähne. Es gibt auch noch ein kleines Pony namens „Buttjer“.

Der Versand erwies sich allerdings als nicht ganz so einfach, denn der überstieg das Budget doch etwas, einfach weil das gute Holz doch auch einiges wiegt. Gott sei dank habe ich ein Cousin in Bremen, der das kurzerhand organisierte, das Pony abholte und dafür sorgte, dass es hier landete.

Das Tolle ist, derweil konnten die Versandkosten erheblich gesenkt werden. Da hat Topp-Holz gut verhandelt. Gerne kann das neue Familienmitglied aber auch immer direkt vor Ort abgeholt werden und so hat auch noch immer einen netten und informativen Plausch dazu.

DER AUFBAU

Nun hatte Papa eine Aufgabe, denn es kam natürlich in allen Einzelteilen und musste noch zusammengebaut und sorgfältig lasiert werden. Da es bei auf der Wiese weiden sollte, war ein Wetterschutzanstrich dringend nötig. Der Zusammenbau ist nicht zu unterschätzen und für einen geübten Handwerker, so bezeichne ich meinem Mann mal, bedeutet das ca. ein Zeitaufwand von 3 Stunden (Alleinaufbau).  Baut man das Pferd zu zweit auf, geht es natürlich erheblich schneller. Aber mein äußert sorgfältiger Mann musste das fast komplett alleine bewältigen- ich musste ja Baby bespassen und Kuchen backen. Nix für mein ungeduldiges Wesen sag ich euch. Dazu zu rechnen ist noch die Zeit fürs Streichen und Trocknen im vorhinein.

Werkzeuge, wie Akkuschrauber, Bohrer, Hammer und Zollstock sind nötig. Grosse Schraubzwingen fanden wir nützlich, sind aber nicht notwendig und eine zweite Person ist ebenfalls sehr hilfreich. Alle Verbrauchsmaterialien werden übrigens in einer guten Qualität bereits mitgeliefert, sogar die passenden Bits sind dabei.

Ein gewisser Platzbedarf ist auch nicht zu verleugnen, aber die Arbeit lohnt sich. Die Anleitung, die ihr bei Abholung ausgedruckt erhalten und euch als PDF per Mail geschickt wird,  ist sehr ausführlich beschrieben. Die Bilder und Graphiken sind super und erleichtern den Zusammenbau somit erheblich.

Ich war schon immer ganz gespannt, wenn ich wieder in den Keller ging und schon wieder ein bisschen mehr Pferd zu erkennen war. Meine Ungeduld wuchs, freute ich mich so sehr auf das Strahlen in den Augen meiner Tochter.

Ich hatte aber ja auch noch was zu tun für die Geburtstagsparty . Kuchen backen zum Beispiel. Einhorn – Regenbogen Kuchen wurde gewünscht. Und natürlich das passende Outfit für einen bunten Geburtstag nähen. Auch ein bisschen Deko zum Thema Einhorn durfte natürlich nicht fehlen.

Genäht habe ich nochmal Lottis Drehkleid von Mitosa Kreativ, wie hier. Ein wundervoller Schnitt und weil sich das Kleid so schön gedreht wurde auch das explizit gewünscht.  Die Krone hat die Große dann selber noch dazu gestaltet.

Die Kuchen habe ich nach diesen Rezepten gebacken : Regenbogentorte – Käsekuchen–  Bisquitrolle 

Die grossartige Olaf Torte hat ihre Tante in mühevoller und tagelanger Arbeit gebacken (Hat sie ein Glück Menschen zu kennen, die sie so wahnsinnig viel Mühe für sie geben <3)

Hier ist die Mähne noch nicht aufgezwirbelt. Am Schopf kann man den Unterschied gut erkennen.
Das passende Zubehör ist im Shop von ToppHolz bestellbar.

Hier ist der bereits augewirbelte Schopf gut zu erkennen.

Die dreidimensionalen Ohren können sogar ein bisschen wackeln.

An diesem Tag standen sie, ihre Wünsche und ihre Ideen im Mittelpunkt. Es war ein wundervoller Tag mit viel Farbe, Glitzer und Einhornpower.

Apropros Einhorn- Für den Feinschliff am Pferd war ich dann noch verantwortlich. So bekam es noch ein Einhorn verpasst  und Halfter, Satteldecke und Strick angelegt ( Das Zubehör bekommt ihr übrigens auch bei Toppholz)

Für dieses Strahlen in ihren Augen ist all das ein Klacks und das werden wir jedes Jahr so machen. Einen Tag gestalten wie sie es sich wünscht.

Eure Anni

Kaiserschnitt und Bonding – wie haben wir das gemacht

Hey ihr Lieben

Kaiserschnitt und Bonding

Ja ich hatte mir dieses Mal alles so schön vorgestellt und nach der Geburt meiner Tochter sollte es diesmal anders, besser  laufen. Ich hatte wirklich Angst vor der zweiten, besonders am Anfang der Schwangerschaft. Viele Gespräche mit meiner Hebamme habe ich geführt und mich mit Hypnobirthing beschäftigt und dann kam alles anders. Denn eine spontane Entbindung sollte unmöglich sein…

Diese meisten wissen es ja- ich „musste“ per Kaiserschnitt entbinden. Ja warum eigentlich. Musste ist leider das richtige Wort, denn es gab zwei Gründe, die eine natürliche Geburt verhinderten…

Zum einen lag der Kleine große Mann in Querlage, was die ganze Schwangerschaft schon beschwerlicher und schwieriger machte. Und zum anderen hatte ich eine Plazenta Praevia. Das bedeutet, dass sich die Plazenta vor den Muttermund legt. In meinem Fall war eine Plazenta praevia lateralis, sie lag also nicht komplett davor, sondern nur seitlich. Es wird dennoch vermutet, dass sie der Grund für die Wehen und auch für die Querlage ist. Vermutlich kam der kleine Mann mit seinem Kopf einfach nicht dadran vorbei.

Klimperklein Strampler

Schon relativ früh zeigte sich die Lage,es ist leider die wirklich die einzige Lage die eine natürliche Geburt unmöglich macht, ab. Immer wieder im Ultraschall zeigte es sich in dieser Postion. manchmal war es extrem schwierig für die Ärzte überhabt bestimmte Dinge im US darzustellen.

Ich wurde von nun an also enger betreut und die Kontrollen beim Gyn waren begleitet von einem Ultraschallbild. Das Gefährliche war vor allem, dass die Nabelschnu quasi direkt am Muttermund lagen und durch Wehen oder einen Blasensprung hätte es zu einem Nabelschnurvorfall kommen können.

Aus diesem Grund fielen auch so einige Methoden aus ihn zu einer Drehung zu bewege. Auch mein Bauchgefühl, auf das ich mich sehr gut verlassen kann, sagte mir, dass es einen Grund gibt, warum er sich nicht dreht. Erstaunlich war auch für Hebammen, dass man mir die Querlage vom Zwerg keineswegs ansah, der typische Bananenbauch blieb aus.

Je näher der ET rückte, desto mehr belastete mich diese Unplanbarkeit. Auf was sollte ich mich einstellen? Muss ich mich komplett von einer natürlichen Entbindung verabschieden, besteht noch einen Chance oder wie läuft das nun. In SSW 36 zeichnete sich jedoch immer mehr ab, dass eine Drehung wohl nicht mehr stattfinden würde und auch er ein ordentliches Gewicht haben wird.

Ich war ja bereits eine zeitlang stationär gewesen mit Blutungen und Wehen, eine drohende Frühgeburt konnten wir verhindern. Je näher der ET rückte, desto größer die Gefahr eines Blasensprungs, deswegen wird bei Querlage die Sectio noch eher als die üblichen 10 Tage vor ET ausgeführt.

Der errechnete Termin war übrigens der 12.3.2017. Also mussten wir zum Aufklärungsgespräch ins Krankenhaus. So gerne hätte ich nochmal spontan entbunden. Die erste Geburt war anstregend und nicht besonders toll, ich hätte so gerne gewusst, wie es nun werden würde.

Ich hatte mich nun ganz anderes darauf vorbereitet und vor allem mit dem Thema Hypnobirthing auseinandergesetzt. Das war jetzt alles hinfällig.

Was blieb mir nun also? Mich und mein Kind so gut es geht durch diese Situation zu manövrieren. Uns irgendwie vorzubereiten. Natürlich hatte ich Angst vor der OP und den Schmerzen, aber vor allem der Gedanke daran, dass der Kleine so völlig ahnungslos und völlig überraschend aus meinem Bauch geholt wird, bereitete mir Sorgen. Dennoch kann ich auch nicht abstreiten, dass das Wissen darüber, was nun auf uns zukommt auch eine Art Erleichterung in mir auslöste.

Der Chefarzt klärte uns nun darüber auf, dass er mit Blutverlust rechnete und auch mit Anpassungsstörungen beim Kleinen. Ich kann gar nicht sagen warum, aber darüber machte ich mir keine Sorgen. Ich war mir innerlich so sicher, dass er das nichts haben würde.

Eine andere Sorge meinerseits war aber auch groß- ich wollte nicht, dass dieses kleine Wesen aus dem geschützten, warmen Bauch von mir geholt würde und direkt von mir weg käme. Das bereitete mir doch schlaflose Nächte, also wie das ganze lösen. Eine Sectio ist nunmal eine OP, bei der einfach bestimmte Dinge eingehalten werden müssen und zudem weiß man ja nie im vorhinein wie es Kind und Mutter geht.

Ich besprach das ganze mit meiner Hebamme und ich hatte großes Glück, denn sie würde den Kaiserschnitt auch begleiten. Das beruhigte mich schon enorm.

ich erzählte von meiner Sorge und ich fragte nach Lösungsansätzen. Sie sah das ganz pragmatisch und sagte zu mir, dass ich einfach ein enges Top unter dem OP Hemdchen tragen sollte und dann würden sie mir den Kleinen nach einem Minicheck sofort auch den Bauch legen. Hach das erleichterte mich so sehr.

Ich impfte meinen Mann, dass er den Kleinen nicht aus den Augen lassen dürfte und immer lieber beim ihm wie bei mir bleiben soll. Könnte ich ihn nicht haben, sollte er ihn übernehmen.

Es ging also Los, ich bekam die Anästhesie und kam in den OP, leider merkte ich noch viel zu viel Schmerzen, woraufhin ich weitere Medikamente bekam. Der Anästhesist war ein totaler Schatz unglaublich lieb und verständnisvoll in dieser doch seltsamen Geburtssituation. Ich duselte also so vor mich hin und das ist wirklich schlimm für mich, bekam von der Geburt meines Kindes NICHTS mit ( während ich das schreibe laufen mir die Tränen). Ich sah ihn nicht zum ersten Mal, ich hörte ihn nicht schreien. Ich war wach und völlig ansprechbar, habe aber eine Amnesie. Ich weiß nur noch Bruchstücke. Mein Kleiner süßer Sohn wurde ganz kurz nebenan durchgecheckt, er hatte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und war für ein Baby, dass 3 Wochen zu früh kam, erstaunlich schwer mit 4150 Gramm. Und es lief wie wir es besprochen hatten, nur mit einer Mütze auf dem Kopf legte mir die Hebamme das kleine Bündel nackig auf meine Brust unter dieses Top. Und obwohl mit mir nicht alles gut lief, mein Kreislauf verrückt spielte und ich sehr viel Blut verloren habe, blieb er da liegen, bis später im Kreissaal die U1 gemacht wurde (Da war ich wieder völlig bei mir). Ich fragte Hebamme und Mann ständig,ob es ihm gut ginge, das muss ich ca 10 mal gefragt haben. Aber ich streichelte ihn, küsste ihn, während die Ärzte ihre Arbeit taten.

Zum Glück war das so möglich, alles andere hätte mich sehr unglücklich gemacht. Ich hätte aber auch ein anderes Krankenhaus gesucht ansonsten.

Wirklich wahrgenommen habe ich meinen kleinen Sohn, den ich mir GENAU so vorgestellt hatte, erst im Aufzug nach oben in den Kreissaal.

Oft habe ich den Begriff „geholt“ benutzt, er wurde aus meinem Bauch geholt und im Grunde habe ich nicht dafür getan ihn zu gebären. Aber eine Hebamme sagte so schön: “ Du hast deinen Sohn auch geboren, nur auf eine andere Art und Weise“.

Es ist nun mal so, dass eine Sectio eine OP ist und es wirklich ein sehr seltsames Gefühl zu wissen, wann das Kind kommen wird. Ich werde versuchen mich nicht auf diesen Moment zu stürzen, den ich verpasst habe, sondern auf die vielen die wir schon gemeinsam hatten und haben werden.

Wie war es bei euch? Lief alles wie ihr dachtet? Wie war euer empfinden (Sectio oder nicht, geplant oder Notsectio)

 

(Die Fotos stammen auf den ersten paar Wochen)

Schnitt: Alle aus dem Buch „Babyleicht“

Eure Anni

 

Lillestoff: Marienkäfer

“ Marienkäfer überall, Mama“ , das rief meine Tochter als erstes als sie den tollen Stoff sah. Sie hat sich wohl gleich verliebt.

Gewünscht wurde ein Rock. Röcke und Kleider stehen hier so wie so grad hoch im Kurs und dann noch am allerbesten welche die sich drehen. Dann ist ihr das Glück in den strahlenden Augen abzulesen. So wie so wird die ganze Sache mit dem An- und Umziehen hier immer, ich möchte nicht sagen komplizierter, aber vielleicht anspruchsvoller. Die Sachen darf ich nicht mehr so einfach rauslegen. Sie möchte mit entscheiden. Das finde ich grossartig, ich gucke dann immer das es irgendwie zum Wetter passt.

Aber wenn sie dann noch im Partnerlook mit ihrem kleinen Bruder gehen kann, ist es um sie geschehen. Das findet sie ja soooo cool, zum Glück möchte ich sagen, ist es doch auch  für die Mama ein Anblick, der mein Herz hüpfen lässt.

 

 

 

 

Meine Nähzeit ist immer noch recht knapp bemessen, einfach auch deswegen, weil wir noch einiges im Garten schaffen wollen und mein Mann dann derzeit wohl er da eingebunden ist. Aber im Winter da verkriech ich mich dann wieder mehr in meinem Nähzimmer. Ich muss sagen, es fehlt mir doch sehr.

Aber wie heißt es so schön: Alles hat seine Zeit.

 

Unsere Outfit haben schon irgendwie was herbstliches oder?

 

Stoff: Lillestoff Marienkäfer von Lillemo

Schnitte: Klimperklein. Tuch&Stulpen Freestyle

 

Eure Anni

 

Apfelliebe

Äpfel – es gibt Tage- da könnt ich sie in rauen Mengen verspeisen und an manchen kann ich sie einfach nicht sehen. Am liebsten mag ich feste, leicht saure. Mehlige finde ich furchtbar.


Wir haben 3 Apfelbäume im Garten stehen und der Klarapfel ist grade schon reif. Das doofe ist meist nur, dass er quasi schon beim Fallen braun wird.

Da heißt es schnell sein- Apfelmus, Apfelkuchen, Apfelpfannkuchen- davon gibt es Menge hier derzeit.

Aber nicht nur da- es gib hier sogar Apfelkleider- Lieblingskleid vom Tochterkind? Warum? Na weil es ein Drehkleid ist.

Das erste Mal, dass ich den Schnitt von Sandra Mitosa-kreativ genäht hab und ich bin begeistert❤

Ebenso wie Emma 🙂 Der Schnitt heißt Lotti's Drehkleid und der Jacquard ist von Lillestoff.


Schaut unbedingt vorbei .

Eure Anni

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