Kleid

Geburtstagsparty mit Einhorn , Glitzer und Regenbogen

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Wilkommen Einhorn

Der 3. Geburtstag der kleinen Großen stand vor der Tür und wieder einmal kam schnell die Frage auf, was wünscht sie sich denn wohl?

Da wir (Zum Glück) noch viel Verwandtschaft haben, inklusive Urgroßeltern, wollen einige diese Frage antwortet wissen. Also frage ich sie mal dachte ich mir. Als Antwort kam wie aus der Pistole geschossen- ein Pferd solle es geben- ok ich zog kurz erschrocken die Augenbrauen nach oben und fragte unsicher: „Ein echtes?“ “ Ne Mama eins aus Holz“ Ahhhhh, kurzes und erleichtertes Aufatmen. Dieser Wunsch sollte sich doch erfüllen lassen. Und so dachte ich mir, bringe ich gleich die recht großzügigen Omas und Uromas sinnvoll unter. Denn was sollte sie hier 20 Geschenke überfordert auspacken, spätestens beim 5. – fliegt es nach dem Auspacken doch meist in die Ecke.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Holzpferd. Das stellte sich als gar nicht so leicht raus, denn das Angebot ist recht vielfältig. Verschiedene Holzsorten, Konstruktionen, Funktionen und Optiken. Als Bausatz oder fertig montiert, mit Sisal oder Plüschmähne.

Entschieden habe ich mit dann für das große Pferd „Princess“ von Topp-Holz, eine Manufaktur in Bremen. Mit gefiel die Optik, die Holzart, die beweglichen Ohren, das Zubehör und die üppige Sisal Mähne. Es gibt auch noch ein kleines Pony namens „Buttjer“.

Der Versand erwies sich allerdings als nicht ganz so einfach, denn der überstieg das Budget doch etwas, einfach weil das gute Holz doch auch einiges wiegt. Gott sei dank habe ich ein Cousin in Bremen, der das kurzerhand organisierte, das Pony abholte und dafür sorgte, dass es hier landete.

Das Tolle ist, derweil konnten die Versandkosten erheblich gesenkt werden. Da hat Topp-Holz gut verhandelt. Gerne kann das neue Familienmitglied aber auch immer direkt vor Ort abgeholt werden und so hat auch noch immer einen netten und informativen Plausch dazu.

DER AUFBAU

Nun hatte Papa eine Aufgabe, denn es kam natürlich in allen Einzelteilen und musste noch zusammengebaut und sorgfältig lasiert werden. Da es bei auf der Wiese weiden sollte, war ein Wetterschutzanstrich dringend nötig. Der Zusammenbau ist nicht zu unterschätzen und für einen geübten Handwerker, so bezeichne ich meinem Mann mal, bedeutet das ca. ein Zeitaufwand von 3 Stunden (Alleinaufbau).  Baut man das Pferd zu zweit auf, geht es natürlich erheblich schneller. Aber mein äußert sorgfältiger Mann musste das fast komplett alleine bewältigen- ich musste ja Baby bespassen und Kuchen backen. Nix für mein ungeduldiges Wesen sag ich euch. Dazu zu rechnen ist noch die Zeit fürs Streichen und Trocknen im vorhinein.

Werkzeuge, wie Akkuschrauber, Bohrer, Hammer und Zollstock sind nötig. Grosse Schraubzwingen fanden wir nützlich, sind aber nicht notwendig und eine zweite Person ist ebenfalls sehr hilfreich. Alle Verbrauchsmaterialien werden übrigens in einer guten Qualität bereits mitgeliefert, sogar die passenden Bits sind dabei.

Ein gewisser Platzbedarf ist auch nicht zu verleugnen, aber die Arbeit lohnt sich. Die Anleitung, die ihr bei Abholung ausgedruckt erhalten und euch als PDF per Mail geschickt wird,  ist sehr ausführlich beschrieben. Die Bilder und Graphiken sind super und erleichtern den Zusammenbau somit erheblich.

Ich war schon immer ganz gespannt, wenn ich wieder in den Keller ging und schon wieder ein bisschen mehr Pferd zu erkennen war. Meine Ungeduld wuchs, freute ich mich so sehr auf das Strahlen in den Augen meiner Tochter.

Ich hatte aber ja auch noch was zu tun für die Geburtstagsparty . Kuchen backen zum Beispiel. Einhorn – Regenbogen Kuchen wurde gewünscht. Und natürlich das passende Outfit für einen bunten Geburtstag nähen. Auch ein bisschen Deko zum Thema Einhorn durfte natürlich nicht fehlen.

Genäht habe ich nochmal Lottis Drehkleid von Mitosa Kreativ, wie hier. Ein wundervoller Schnitt und weil sich das Kleid so schön gedreht wurde auch das explizit gewünscht.  Die Krone hat die Große dann selber noch dazu gestaltet.

Die Kuchen habe ich nach diesen Rezepten gebacken : Regenbogentorte – Käsekuchen–  Bisquitrolle 

Die grossartige Olaf Torte hat ihre Tante in mühevoller und tagelanger Arbeit gebacken (Hat sie ein Glück Menschen zu kennen, die sie so wahnsinnig viel Mühe für sie geben <3)

Hier ist die Mähne noch nicht aufgezwirbelt. Am Schopf kann man den Unterschied gut erkennen.
Das passende Zubehör ist im Shop von ToppHolz bestellbar.

Hier ist der bereits augewirbelte Schopf gut zu erkennen.

Die dreidimensionalen Ohren können sogar ein bisschen wackeln.

An diesem Tag standen sie, ihre Wünsche und ihre Ideen im Mittelpunkt. Es war ein wundervoller Tag mit viel Farbe, Glitzer und Einhornpower.

Apropros Einhorn- Für den Feinschliff am Pferd war ich dann noch verantwortlich. So bekam es noch ein Einhorn verpasst  und Halfter, Satteldecke und Strick angelegt ( Das Zubehör bekommt ihr übrigens auch bei Toppholz)

Für dieses Strahlen in ihren Augen ist all das ein Klacks und das werden wir jedes Jahr so machen. Einen Tag gestalten wie sie es sich wünscht.

Eure Anni

Apfelliebe

Äpfel – es gibt Tage- da könnt ich sie in rauen Mengen verspeisen und an manchen kann ich sie einfach nicht sehen. Am liebsten mag ich feste, leicht saure. Mehlige finde ich furchtbar.


Wir haben 3 Apfelbäume im Garten stehen und der Klarapfel ist grade schon reif. Das doofe ist meist nur, dass er quasi schon beim Fallen braun wird.

Da heißt es schnell sein- Apfelmus, Apfelkuchen, Apfelpfannkuchen- davon gibt es Menge hier derzeit.

Aber nicht nur da- es gib hier sogar Apfelkleider- Lieblingskleid vom Tochterkind? Warum? Na weil es ein Drehkleid ist.

Das erste Mal, dass ich den Schnitt von Sandra Mitosa-kreativ genäht hab und ich bin begeistert❤

Ebenso wie Emma 🙂 Der Schnitt heißt Lotti's Drehkleid und der Jacquard ist von Lillestoff.


Schaut unbedingt vorbei .

Eure Anni

Mini Ruffles und große Wellen

Wellen…. langsam und immer wieder laufen sie an den Strand, bringen kaltes salziges Wasser, nehmen die Fussspuren mit. Es wiederholt sich immer und immer wieder. Mal sind sie größer, mal kleiner. Und gibt sie in riesig, peitschend- mit Wellenkamm auf dem man reiten kann…. 

Hach wenn ich das so schreibe, dann kriege ich wirklich ganz schlimm Meerweh…. seufz. Aber darum soll es heute gar nicht gehen. 

Denn Wellen gibt es nicht nur am Strand- wir finden sie auch in der Entwicklung unserer Kinder wieder. Gleichmäßig, stetig, immer wieder, größer und kleiner, wilder, sanfter. All das sind Begriffe, sie wir auf beides übertragen können.

Entwicklung läuft nicht linear nach oben. Nein es gibt Auf’s und Ab’s. Nur eines ist immer sicher- es geht vorwärts. Entwicklung passiert jeden Tag. Mit jeder Erfahrung- mal unsanft durch einen Sturz, ein Verletzung oder eine harte Lektion. Mal sanft und behutsam, mit Geduld, Ruhe und Ausdauer. 

Dabei gibt es Rückschläge und Rückschritte, damit dann mit voller Kraft eine neue Entwicklungswelle kommen kann. Der Schritt ist dann geschafft, die Welle auf der höchsten Spitze. Man kann dann auf ihr Reiten, auf dem Erfolg, der Freude.  Es genießen.

Der kleine lernt grad das Grinsen/Lachen- ein wahnsinnig toller Schritt. Kommunikation wird intensiver- Aktion und Reaktion. Mein Kind reagiert auf mich, da geht die Sonne auf, wenn er mich so anlacht und dann auch noch so dabei gluckst. 

Und dann abends wieder diese Rückschritte- weinen- schreien- zurück zu Mama. 

Und am nächsten morgen wachen wir auf und stellen fest-

Wieder kann er etwas Neues- ein neues Geräusch- eine neue Bewegung- eine neue Reaktion. 
Jeder Rückschritt ist das wert. Also seht es positiv.

Es geht einen zurück und zwei voraus. Eine kleine Welle geht und dann kommt eine Große, die euch dann sanft umspült.

Genäht habe ich dieses wunderschöne Set aus den Mini Ruffles in Dark Grey von Mamasliebchen.  
Den wundervollen Stoff könnt ihr übrigens grad vorbestellen 🙂

Stoff: Mini Ruffles von Mamasliebchen 

Schnitte: Bärchen- Babyanzug aus „Kinderleicht“, Bienchen- Oberteil Ottobre- unten Tellerrock 

Eure Anni 

Ein Schwein sein – Egoismus tut gut

Ein Schwein ist ja eigentlich ein recht geselliges Tier- also was hat es mit Egoismus zu tun? Diese Frage stellt ihr euch wohl jetzt. 

Mhhhh eigentlich nichts,  aber ich brauchte eine Brücke für diesen Blogeintrag. Naja und oft sagen wir doch zu anderen Menschen, sie sich in unseren Augen die sich nicht sozial, altruistisch oder einfach nur doof verhalten, schon mal schnell: „Du Schwein“. 

Irgendwie ist es Begriff für „Fehlverhalten“ Sicher es gibt noch so einge andere Wörter dafür, die schreib ich aber besser nicht hier *grins*.

Aber zurück zum Thema: Egoismus!

Es ist gut an sich selber zu denken!

Kann das was gutes sein? Meist ist es doch eher was sehr negativ behaftetes- Aber ja es kann auch etwas gutes sein. Egoismus ist gut, weil es bedeutet, dass wir an uns selber denken. An das “ Ich“ und was es braucht, sich wünscht oder wie es sich gerade fühlt. Dem „Ich“ muss es gut gehen, damit es für das „Du“ da sein kann. Es ist gut an sich selber zu denken, das gilt für Kinder als auch Erwachsene, für Mamas, Papas, Omas und auch Schwestern.

Das heißt wir müssen auch gut für uns sorgen, um für andere, unsere Kinder sorgen zu können. 

 In meinem Fall heißt das: mir Zeiten zu suchen, in denen ich nähen kann, auch mal zu sagen: „Ich kann grad nicht, ich brauche eine Pause.“ Mal „nein“ sagen können. 

 Meine Tochter kann das schon ein bisschen verstehen, nicht immer, aber immer öfter gelingt es ihr. Aber sie hört das natürlich nicht ständig, keine Sorge . Bin ich deswegen ein schlechte Mama? Das glaub ich nicht, denn so vermeide ich auch Überforderung, dass ich vielleicht rumschreie, meiner Tochter unrecht tue oder sie „wegstoße“. Ich atme durch und tanke kurz neue Kraft, wenn sie zum Beispiel mal bei der Oma ist….

Oder ich hole mir eben Hilfe, weil ich auch an mich denke und nehme Nerven, zum Beispiel beim zu Bett bringen beider Kinder. 

Und das gleiche gestehe ich auch meiner Kleinen zu – sie darf auch „Nein“ sagen. Sie darf sich auch ihre Inseln schaffen. Sie mit ihren zweieinhalb Jahren befindet sich sowieso noch sehr im Egozentrismus und öffnet sich nun mehr und mehr für die Gefühle und Bedürnisse anderer. Sie entwickelt Empathie. Das kann sie aber vor allem deswegen, weil ihr „ich“ respektiert und beachtet wird.

All das gilt natürlich auch fûr meinen Mann. Deswegen bemühen wir uns sehr, dass er abends z.B. mal zum Sport kann. Er nimmt wiederrum die Kinder, damit ich z.B was nähen kann oder einfach mal allein zum Klo oder in Ruhe duschen kann ( so eine Wohlttat).

Wie sagt er doch so schön manchmal: „Wenn jeder an sich denkt, ist für alle gesorgt“.

Irgendwie was wahres dran, oder was meint ihr? 

Egoismus heißt auch sich abzugrenzen. Seine eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu kennen, es ist keine Schande Ihnen in einem gewissen Rahmen nachzukommen

Sei ein Schwein.

Sorge ich also gut für mich und bin dann ein bisschen Schwein, so sorge ich indirekt auch für andere. 

Schon in der Bibel stand: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“  ( Lev. 19,18) 

Ja und das setzt ja schon voraus, dass ich mich lieben muss, um für andere ebenso zu empfinden. 

Also los tut was, was euch gut tut! Seid ab und zu auch mal  ein Schwein.

Schnitt Schmuckstück von rosarosa und Leggings von Klimperklein ( Babyleicht)

Stoff: Lovelyforlong 

In diesem Sinne- macht euch ein schönes langes Osterwochenende…

Eure Anni

Wer ist hier die Mama?

Wer ist hier die Mama?

Diese Frage muss ich in letzter Zeit auch mal öfter mit meiner Tochter diskutieren. Ich muss aber sagen, so manches Mal kann ich mir ein Schmunzeln dabei nicht verkneifen.

Emma ist so wie schon eine „Kümmertante“:) Das hat sie wohl von meiner Schwiegermutter. Die kam auch schon als Kind immer als letzte aus dem Kindergarten, weil sie zunächst allen die Schuhe binden musste und das ist auch schon 60 Jahre her.

Aber noch heute hat sie für alle Zeit, kümmert sich um jeden und alles und ist auch für Emma ein Vorbild.

Baggy Pants aus Krokofant
Schmuckstück aus Krokofant

Sie kümmert sich vor allem mit Leidenschaft um Menschen die offensichtlich krank oder verletzt sind oder um Kinder die Weinen.

Das weckt scheinbar sofort den  Mamainstinkt in ihr, der scheinbar schon in den kleinsten Mädchen steckt. Ich finde es großartig wie viel Mitgefühl sie hat, natürlich stellt sie das noch nicht über ihre eigenen Bedürfnisse, aber das finde ich auch gut so. Denn helfen ist toll, aber man sollte sich dabei nie vergessen.

Naja aber zurück zum Thema. Wer ist hier die Mama? Ja die Frage stelle ich mir dann, wenn meine 2 Jährige Tochter mir dann sagt: „Mama, ich mach das schon, Du brauchst das nicht zu machen.“ Ja und so manches Mal ist das ja auch ok. Aber ich finde es sehr wichtig, dass sie weiß ich habe die Verantwortung und ich bin die Mama. Sie darf mich gerne unterstützen wenn sie will und ab und zu frage ich sie auch mal, ob sie mal die Wiege anstupsen kann oder ein Lied für ihren Bruder singen mag. Aber sie muss das nicht. Ich bin diejenige, die sich kümmern „muss“.

 

 

 

Sie darf mithelfen, aber muss es nicht und sie muss wissen, dass ich die Entscheidungen treffe, weil das Mamas eben manchmal machen. Zudem ist die eber erst zwei und kann den Umfang mancher Taten noch nicht anschätzen. Vor allem eine wichtige Regel gibt es und die hält sie auch sehr gut ein: Sie darf Jonne nie alleine auf den Arm nehmen.

Wir lernen dabei uns beiden immer mehr zu vertrauen. Ich vertraue darauf, dass sie sich an unsere Regeln hält und sie, dass ich das ich meine Mamaaufgaben schaffe und sie dabei nicht vergesse.

So haben wir es die letzten beiden Abend sogar geschafft, dass ich beide Kinder am Abend alleine hatte und Emma ins Bett gebracht habe.

Und auch für mich als Mama ist es ein tolles Gefühl nicht mehr auf andere angewiesen zu sein. Ich schaffe endlich (fast) alles wieder alleine muss es aber nicht. Denn wenn nicht kann ich mich auf mein Umfeld verlassen und dann zum Beispiel meine Mama fragen……. <3

 

Schnitte: Kleid: Schmuckstück und Shirt von Rosarosa, Hose: Baggy Pants  von Kid 5

Stoff: Krokofant von  Gesprächsstoff über Lovelyforlong

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