Allgemein

DIY Wandbild aus Jersey

Hey ihr Lieben

Ostern rückt näher und ich hab schon angefangen mit der Deko.

Dazu hab ich mal wieder die Nähmaschine angeschmissen und ein paar Kissen aus den tollen Hasenpanelen genäht. Ich brauchte für all diese Kissen nur das eine Panel. Und das Bild war natürlich auch da mit drin.

Das die Wand über der Bank immer so kahl wirkte, dachte ich mir, dass ich die Kissen und ein Bild ja irgendwie verbinden könnten.

Und das ist wirklich gar nicht so schwer.

Dazu braucht ihr :

– Ein Stück Sperrholz

– Sprühkleber

– Ein Stück Vlies, ihr könntet auch uni Bodenwischtücher Tücher nehmen

– einen Tacker

Dann schneidet ihr das Panel aus und sägt das Stück Sperrholz etwas kleiner zu! Ihr müsst den Stoff ja um die Kante legen können.

Dann klebt ihr den Stoff mit Sprühkleber auf das Vlies und das Vlies auf die Sperrholzplatte.

Anschließend spannt ihr den Stoff um die Kanten und tackert ihn fest.

Ich habe dann noch ein Stück Tau mit zwei Tackernadeln befestigt, damit ich das Bild auch aufhängen kann.

Die Kissen haben ich übrigens mit einem Hotelverschluss genäht. Wichtig ist bei Jersey, dass die Überlappung reichlich groß macht, weil die Öffnung durch Dir Dehnung sonst aufsteht bei Jersey. Ich hab den Bezug auch recht knapp genäht, damit er keine Falten wirft!

Und was sagt ihr ?

Gefällt es euch?

Liebe Grüße Anni

Geschwisterliebe- wie aus Bruder und Schwester eine Einheit wurde

Geschwisterliebe

Erinnert ihr euch? Vor schon recht langer Zeit, habe ich mal einen Beitrag darüber geschrieben, wie ich mir das Leben mit zwei Kindern, mit Geschwistern vorstelle und wünsche.

Und soll ich was sagen, meine Erwartungen wurden übertroffen. Schon über ein Jahr bin ich nun Zweifachmama.und wir alle wachsen jeden Tag über uns hinaus.

Jeden Tag wird das Band zwischen ihnen Stärker und Streitereien sind wirklich selten. Beide habe so ein gutes Gespür füreinander, das finde ich immer wieder faszinierend.

Sogar der Kleine spürt schon so gut, wenn es seiner Schwester mal nicht so gut geht und streicht ihr dann über den Rücken oder nimmt sie in den Arm. Ich muss euch nicht sagen, wie mein Mamaherz dann hüpft oder? Gerade heute Abend, hat er ihren Schlafanzug ausgepackt und ihr angereicht.

Und umgekehrt ist genau so, nur dass sie natürlich schon ganz andere Fähigkeiten hat.

Sie hilft ihm bei Schwierigkeiten, erklärt ihm die Welt, tröstet ihn bei Frust oder Trauer, unterstützt ihn wenn er Hilfe braucht. Das ist wirklich zu süß. Zank gibt es wirklich nur selten. Sie hat schon gute Strategien entwickelt, wenn er ihr mal was wegnimmt, oder an ihren Haaren zieht. Sie ist schon unglaublich emphatisch und rücksichtsvoll und das ist für ihr Alter keines Falls selbstverständlich.

 

Je älter er wird, desto vielfältiger wird ihr gemeinsames Spiel. Und oft halten sie schon gegen mich zusammen, was mich innerlich aber total freut. Die Beiden sind ca. 2,5 Jahre auseinander und sie könnten sich ein Leben ohne einander nicht mehr vorstellen.

Es ist einfach zu süß, wenn sie ihm ihre Liebe bekundet und er sich selig an sie schmiegt. Wie sie wie selbstverständlich mit ihm teilt. Wie sie ihm alles erklärt oder über Hindernissen hilft. Das macht mich einfach glücklich.

Haben Eltern Einfluss darauf?

Was haben wir nun damit zu tun? Können Eltern was für eine Geschwisterbeziehung tun? JA kann ich da nur sagen. Vieles negative in der Beziehung zwischen Geschwistern hat mit Eifersucht tun. Wenn einer ständig bevorteilt wird, kann das nicht gut sein. Auch wenn ein kleineres Kind vieles noch nicht versteht oder kann muss das Größere nicht ständig zurückstecken oder Rücksicht üben. Klar ohne geht es nicht. Aber es sollte sehr auf die Bedürfnisse JEDES Kindes geachtet werden.

Und die des Jüngeren werden am Anfang  ja nach Möglichkeit immer und schnellst möglich befriedigt. Irgendwann kann aber auch das kleinere Kind kleinere Frustrationen aushalten.

Bei uns sind das gerade so Themen wie: Sie hat was, was er haben will, sie ist schneller, sie geht allein irgendwo hin.

Wir haben immer versucht, auch ihre Bedürfnisse zu beachten. Ihren Raum zu schützen. Ihre Grenzen zu wahren. Aber auch zu erklären- aufzuklären- zu zeigen.

Alternativen oder kleine Tricks zu zeigen. Er will zum Beispiel unbedingt das, womit sie gerade spielt, was sie nicht teilen möchte, dann gibt sie ihm was, was er wirklich gern hat und ihn zufrieden stellt oder ablenkt. Zeiten ohne ihn haben wir bewusst gestaltet, zum Beispiel dann Spiele mit ihr gespielt. Ihre Oma ist auch eine Insel für sie. Hier ist sie so gerne und bekommt die Aufmerksamkeit alleine. Auch Verabredungen haben wir alleine gemacht und der kleine Bruder blieb bei Papa.

Oft will sie ihn aber auch lieber dabei haben.

Ich hoffe wirklich sehr, dass das so oder so ähnlich bleibt und sie streiten und sich vertragen, gemeinsam oder einsam was erleben können und wollen und dürfen.

GESCHWISTERLIEBE

Bruder oder Schwester sein- niemals allein

streiten oder weinen

lachen oder raufen

rennen oder laufen

Sich brauchen und auch wollen

sich Abstand wünschen schmollend

zusammen gegen die Eltern

auf Wiesen und durch Wälder

auf dem Rad und später im Auto

mal leise und mal lauter.

Geheimnisse wahren und auch teilen

ein bisschen miteinander verweilen.

Sich finden und sich trennen,

eigene Wege kennen.

Mal schnell und auch mal langsam

Und am Ende immer irgendwie zusammen.

Eure Anni

 

Lillestoff: Betonmischer- Typische Rollenklischees erfüllt?

Werbung

Betonmischer mag wahrscheinlich jeder Junge und die meisten Mädchen wohl auch.

Meine Kinder erfüllen jegliche Geschlechterklischees, dass ich es manchmal schon wirklich gruselig finde.

Während meine Tochter immer schon Puppenmama war, gefüttert, gewickelt und umsorgt hat, ist mein Sohn Autofahrer (natürlich auch Betonmisch) , Schrauber, und Dreckwühler. Er liebt es allerlei Fahrzeuge, natürlich begleitet durch entsprechende Geräuschkulisse, durch das Haus zu bugsieren. Wenn Papa den Rasenmäher oder die Bohrmaschine anschmeißt ist kein Halten mehr und sieht er irgendwo was zum buddeln oder erforschen, wird dran geruckelt, gezuckelt, gezogen und unten drunter geschaut. Von Oberflächlichkeit kann da keine Rede sein.

Fährt auf der Straße ein Trecker oder ein anderes größeres Fahrzeug vorbei, müssen wir stehen bleiben und gucken.Bei meiner Tochter sind das dann eher Kinderwagen mit Babies.

Meiner Tochter war das nie so wichtig, wenn was irgendwo dran war, dann war das so. Sie hat das nie so hinterfragt. Außerdem war sie schon immer „vernünftiger“, hat sich nie so in Gefaht gebracht. Ganz anders der Sohnemann. Er klettert überall hoch, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich muss ihn ständig vor sich selber schützen.

Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass ich das nie fossiert habe. Beide habe beides als Spielmaterial zu Verfügung und können sie allerlei Bedienen. Aber ich glaube sie nehmen sich einfach auch mehr den gleichgeschlechtlichen Elternteil zum Vorbild! Oder wie seht ihr das?

Ich bin mir sicher, das zeigt auch die Charaktere meiner Kinder. Ich werde das immer bei ihnen entdecken können, je älter sie werden, desto mehr verschiebt es sich auf andere Lebensbereiche.

Mein Sohn hinterfragt und stellt viel mehr materielle Dinge in Frage, indem er sie genau untersucht. Meine Tochter tut das eher auf sozial/emotinaler Ebene und erkundigt sich immer genau, wieso etwas ist, wie es ist. Das führt nicht selten auch mal zu intensiveren Diskussionen. Denn ein NEIN wird niemals einfach so akzeptiert.

Ich bin gespannt was die Zukunft so bringen wird. Wie sie sich entwickeln und was für „Prüfungen“ wir gemeinsam noch bewältigen müssen.

 

Stoff von Lillestoff. Der tolle Betonmischer ist auf einem super tollen Jeansjersey.