Plotterliebe

Lillestoff: Rumble in the Jungle

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Rumble in the Jungle…

Ja ihr könnt mir glauben so fühle ich mich manchmal hier zu Hause…hier ist immer was los. Ich habe zwar „nur“ zwei Kinder, aber mein drittes ist Schwarz und hat Fell. Glaubt mir, der hat mindestens genau so viel Quatsch im Kopf wie die Kinder. Manchmal machen dir drei so richtig zusammen Blödsinn….:)

Ja und seit der Kleine nun durch die Errungenschaft der Aufstehens um einiges an Reichweite gewonnen hat, ist wirklich (fast) nichts mehr sicher. Also Deko auf Tischen und Low Boards kann ich auf jeden Fall zunächst nicht mehr aufstellen.

Naja macht ja nicht, es kommen Zeiten, da ist es wieder anders. Derzeit gleicht unser Erdgeschoss eher einem Spieleparadies, gepflastert mit unbekleideten Puppen, denn irgendwie werden die immer als erstes ausgezogen, Murmeln, Duplosteinen, Hundehaaren und ab und an einem Schuh. Kennt ihr sicher oder?

Also immer was los und so soll es ja auch sein. Aber pssst….. Ein bisschen freu ich mich dennoch wieder auf die Zeit, wo ein bisschen weniger Rumble in the Jungle herrscht und ein bisschen mehr Ruhe:) Zumindest hier im Erdgeschoss.

Der Stoff ist von Lillestoff ab heute erhältlich

Schnitt: Rompee von Nip Naps

Plotterdatei: Paul&Clara

Eure Anni

Tiergesichter und Transferpressen- Plotten mit der PROFIsqueezy

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Tansferpresse oder Bügelpresse…  Die PROFIsqueezy

Nach einem Wochenende im Krankenhaus mit dem Kleinen bin ich etwas spät dran. Aber endlich möchte ich euch doch mal meine Transferpresse vorstellen.

Denn ich muss zu meiner Schande gestehen, lange Zeit stand sie etwas stiefmütterlich rum. Ich fand einfach keine Muße mich damit auseinanderzusetzen. Dachte ich doch, es würde auf eine gewisse Art umständlich sein bzw Zeit erfordern. Aber das ist natürlich Quatsch, denn es ist eine echte Arbeitserleichterung. Vor allem ist es auch eine Zeitersparnis, die Qualität des Ergebnisses erheblich verbessert.

Aber dennoch erfordert vor allem die Vorarbeit etwas Zeit, musste ich ja die Motive auseinander dividieren.

Die PROFIsqueezy habe ich beim  Nähpark gekauft. Im Gegensatz zu ihrer kleineren Schwester ist ihr Platzbedarf im Nähzimmer allerdings nicht zu unterschätzen. Für einen Nähbereich im Wohnzimmer halte ich sie eher für ungeeignet. Mal eben im Schrank verschwinden kann dieses schwere Schätzchen nämlich nicht.

Dafür ist die Transferfläche mit seinen 38×38 cm wirklich sehr komfortabel und auch für große T-Shirts super geeignet.

Das Handling ist wirklich sagbar einfach: Einschalten, warten bis die Temperatur (in meinem Fall 175 Grad) erreicht ist, Nähstück vor dem Nähen darunter legen, zuklappen und warten bis der Timer (20 Sek) piept. Und schon ist es fertig. Bei mehrfarbigen oder mehschichtigen Plottmotiven wird der Schritt einfach wiederholt.

Nun ist das Motiv aber wirklich auch bombenfest und hält auch die Wäsche problemlos aus.

Mit dem Bügeleisen hatte ich vorher immer das Problem, dass sich nach der Wäsche etwas löste, weil ich den Druck einfach nicht so ausüben konnte.

Eins ist jedenfalls sicher, dieses coole Teilchen wird nun sehr viel öfter zum Einsatz kommen.

Die Motive die ich für diesen Test genutzt habe, stammen aus einer Zusammenarbeit von DinDin und FeeFee. Der Schnitt ist ein grosszügig geschnittener Pullunder, zudem es verschiedene Tiergesichter als Applikations- und/oder Plottervorlage gibt.

Bei uns wurde es eine wilde Katze und ein kleiner Schmusetiger.

Habt ihr noch Fragen? Dann immer her damit…

Eure Anni

Lillestoff: Katzentritt

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Hey ihr Lieben… ich hab sie euch noch gar nicht gezeigt… die supercoole Latzhose für meine Mietze.


Dabei muss ich sagen, finde ich sie wirklich cool und auch die Biene sah das so, wurde sie doch zur wilden Turn- Mietze im dem Outfit aus dem Lillestoff Katzentritt. Eins ist also sicher, es ist bequem. Das ist ja wirklich wichtig bei Kinderschnitten, nichts darf kneifen und zwicken, alles muss einfach passen.

Erstaunt war ich  darüber, wie fix die Hose zu nähen war und das trotz Baby in der Trage 🙂

Ich musste dabei immer wieder auf den Stoff gucken, weil ich so cool fand, dass man mal schwarze und mal weiße Katzen sieht. Graphisch wirklich cool umgesetzt.


Ja und ich sag euch meine Mietze, die bringt uns derzeit wirklich oft zum schmunzeln *grins*. Was sie sprachlich schon drauf hat, da staune ich oft nicht schlecht. Sie erklärt uns wirklich auf ihre Weise die Welt- einfach zauberhaft.

Stoff: Lillestoff Katzentritt Design Susalabim

Schnitt: Latzee von Nipnaps
Eure Anni

Schreizeit- darf ein Baby schreien?

Schreizeit- man sollte es ja nicht glauben, aber es gibt sie wirklich. Manchmal glaube ich, ich könnte tatsächlich die Uhr danach stellen.

Denn so ziemlich genau um 18:00 Uhr legt das Bärchen los und schreit was das Zeug hält. Da hilft nix, keine singen, wippen, wiegen, kuscheln und stillen schon mal gar nicht, das macht es meist nur noch schlimmer.

Da hilft nur Zuhören

Da hilft nur Zuhören, cool bleiben und abwarten.


Klingt einfach oder? Das ist es aber wirklich nicht. Denn ich sage euch, das ist verdammt laut und verdammt anstregend. Ich versuche dann tatsächlich mich mit ihm zu Unterhalten, denn er will mir was sagen. Sagen, wie der Tag war, sagen, was ihn aufgeregt hat, erzählen was ihn bewegt. Und es ist manchmal nicht leicht zu zuhören, denn unterhalten ist schwer, wenn man angeschrien wird.

Aber ich bleibe cool, bin bei ihm- kuschel ihn, bin ihm nahe, laufe mit ihm umher, schockle ihn, singe ihm was vor.

Ich versuche den Tag nachzuerzählen

Und ich versuche den Tag nachzuerzählen, mir vorzustellen, was für ihn anstregend war, was für mich vielleicht normal war, war für ihn aufregend. Was für mich vielleicht angenehm war, war für ihn vielleicht überfordernd. Wo er vielleicht schlief, hat er nur abgeschaltet und sich von den Eindrücken abgeschottet.

Ist doch alle Neu für ihn, alles aufregend und vielleicht ein bisschen überfordernd. Am Abend kommt dann auch noch die Müdigkeit dazu und dann platzt es quasi aus ihm heraus. Ist schreien ja nun mal die einzige Möglichkeit sich auszudrücken.

Was kann ich tun?

Ich kann ihm zuhören, ihm eine Insel der Ruhe sein. Werde ich hektisch und ungeduldig wird es nur noch schlimmer. Er spürt durch unsere symbiotische Beziehung meine Gefühle fast genau so als wären es seine. Ich kann seinen Tag und Eindrücke verbalisieren und ihn nicht alleine lassen. Und das ist wirklich das allerwichtigste- das Baby darf nie alleine gelassen werden beim Schreien. Es muss die Nähe spüren, klar muss man mal zum Klo oder so, aber dann sprecht mit dem Baby oder nehmt es mit…. Seid ihr aus dem Sichtfeld, seid ihr weg. Babys haben noch keine Objektpermanenz, was sie nicht sehen, ist für sie nicht vorhanden.

Also Ja- Ein Baby darf schreien, es darf laut sein, es darf seinen Ärger, seine Überforderung zum Ausdruck bringen und es muss deswegen nicht Schmerzen, Hunger oder die Windel voll haben. Es gibt noch so viele andere Bedürfnisse – außer die physiologischen.

Irgendwann überwiegt dann aber der Hunger und die Müdigkeit und er schläft langsam ein. Dann haben wir ca. 20:00 Uhr.

Ja und dann bin ich selber so k.o., dass ich fast selber einschlafen könnte *g*

 

Schnitte: Raglanwickelbody (Babyleicht), Checkerhose Klimperklein EBOOK

Plotterdatei:  Lillemo

Ringeljersey: Lillestoff

 

Eure Anni

Kleine Indianerin im Gefühlschaos

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Meine kleine Indianerin…

Indianer sein, das verbindet man doch oft mit besonders tapfer sein, mit naturverbunden und folgsam sein. Aber auch eine besondere Beziehung zu Tieren und anderen Menschen zu haben. Respektvoller Umgang mit Natur und Umwelt.

Vor allem aber die Tapferkeit war und ist von meiner kleinen Indianerin gerade besonders gefordert. Eine Woche lag ich nun im Krankenhaus und das wirbelt zu Hause doch wirklich ein Menge durcheinander. Plötzlich wacht meine Kleine morgens auf und Mama ist nicht mehr da….Wie soll das eine zweijährige verstehen.

Ich kenne meine kleine Indianerin ja gut und weiß, sie kann sehr vernünftig und verständig sein, man kann ihr alles ganz toll erklären, sie versteht schon unglaublich viel und sie kann sich auch schon super gut artikulieren und ihre Bedürfnisse und Wünsche in Worte fassen, eine große Stärke und das in ihrem Alter.

Klar man erklärt ihr dann, dass Mama sich nicht viel bewegen darf, ruhig liegen muss, sie nicht hochheben darf. Aber wer ist daran Schuld in den Augen eines kleines Kindes? Na der Bauch, das Baby im Bauch, der kleine Bruder. Öfter mal hat sie gesagt, sie will ihren kleinen Bruder nicht, was mich als Mutter wohl tief verletzen sollte, aber ich kann sie so gut verstehen. Ich schaffe es, das noch gut zu unterscheiden. Denn nur Minuten später macht sie sich wieder Sorgen um ihren Bruder und freut sich auf ihn.

Aber ich will, dass sie Raum hat für diesen Ärger, diese Trauer, diese Enttäuschung, sie soll das sagen dürfen und ich versuche das nicht zu bewerten.

Schließlich ist ihre Mama nicht so für sie da wie sonst und das ärgert einen doch. Ich kann nicht mit rennen, sie nicht tragen, wenn sie müde ist, nicht mit ihr auf den Spielplatz gehen.

Aber wir können unglaublich viel kuscheln und schmusen, Bücher lesen, Rollenspiele spielen. Wir versuchen das beste draus zu machen. Das kann sie auch sehr geniessen.

Und dann erlebe ich als Mama, diese Ablehnung, diese Enttäuschung und dieses Gefühl, was sie fühlt: Ich habe sie im Stich gelassen. So will sie zum Beispiel nicht, dass ich sie ins Bett bringe und will mir auch keine „Gute Nacht“ wünschen, das muss Papa machen. Im nächsten Moment will sie aber wieder mit mit kuscheln. Meine kleine Indianerin hin und her gerissen zwischen so vielen Gefühlen, die Raum brauchen, die gelebt und respektiert werden müssen.

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Wir als Eltern versuchen ihr so gut es geht eine Pfad zu zeigen, den Spuren folgen zu können, sie und ihre Gefühle sein zu lassen und sie wissen zu lassen, wir lieben sie IMMER und wir sind IMMER für sie da.

Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, dass sie wunderbare Menschen in meinem Umfeld habe, denn erst wenn man in einer Notsituation, weiß man auf wen man wirklich zählen kann. Und da hat mich KEINER enttäuscht.

Familie , Freunde, Verwandte und Bekannte, sogar die Nachbarn habe Hilfe angeboten und sich nach unserem Wohl erkundigt. Das hat mich richtig gerührt. #

Und Gott sei Dank, haben meine Kinder zwei wundervolle Omas und Opas, die sie auffangen, abholen, bespaßen und ihre eine schöne Zeit machen…. Danke liebe Omas…

Stoffe: Stoffonkel– Triangle Tipi, Ringel Grün- Weiß, Bündchen braun

Schnitte: Rock- Klimperklein Kinderleicht, Shirt- Mialuna, Plott- Paul&Clara

Eure Anni