Villa Emmama

DIY Klinkerbeet – ein Hochbeet aus Klinkersteinen

DIY Hochbeet und dieses mal nicht aus Holz sondern aus alten Klinkersteinen.

Ich sag euch fast ein Jahr haben sie ihr Dasein als Türmchen hier im Garten gefristet bis aus ihnen diesen zwei Hochbeete wurden.

Wenn ihr mehr Steine habt als ich? Super, dann könnt ihr beides mit zwei Reihen Steinen machen.

Meines ist nicht perfekt, aber einzigartig und eigentlich, so kann man sagen, mein erstes eigenes Projekt hier im Garten!

Das fertige Klinkerbeet

Was ihr dazu braucht:

Klinkersteine

Unkrautvlies

Mutterboden

Zollstock

Splitt

Spaten

Also als Erstes haben wir uns die Form und die Größe überlegt und uns dabei auch an der Größe der Steine orientiert, weil wir nur mit ganzen arbeiten wollten. Hätte auch fast hingehauen. *grins*

Dann haben wir einen steinbreiten Graben ausgehoben mit den Maßen der Beete und sie mit Split befüllt! Damit könnt ihr sie schön hineinbetten und Unebenheiten leicht ausgleichen. Außerdem dient es ein bisschen als Frostschutz.

Dann haben wir mit der ersten Reihe angefangen und bei der zweiten dann immer mit Versatz wieder einen Stein gelegt. Und so ging es rund herum!

Die Steine sind also nur auf einander gelegt und das hält ohne Probleme. Bisher

Das war der Zustand vorher
Noch ohne Klinkerbeet
Mein Schatten mit dem Kleinen auf dem Arm. Die Beete im Rohzustand

Ich habe dann beide Beete mit Unkrautvlies ausgelegt, so kommt von unten nicht schnell wieder was hoch und die Erde kann an den Seiten nicht zwischen den Steinen rauslaufen.

Auch um die Beete drum herum habe ich die Grasnarbe noch abgenommen und ebenfalls mit Vlies ausgelegt.

In die Beete haben wir nun neue Erde eingefüllt und drum herum kam Rheinkiessplitt.

Hier war die Grasnarbe noch da, aber die ersten Pflanzen sind eingezogen.
Die meisten Pflanzen hab ich geschenkt bekommen.
Vorbereitungen fürs Klinkerbeet

Bei den Pflanzen hab ich mich für Frauenmantel, Annabelle Hortensien und Storchenschnabel in Lila entschieden.

Im Frühjahr wachsen dort zusätzlich noch Tulpen und Traubenhyazinthen.

Im hinteren, kleineren Beet, sind Kräuter zu finden: Thymian, Rosamarin, Lavendel, Schnittlauch und Oregano wachsen hier.

Ich freue mich so drauf, wenn es dieses Jahr wieder alles richtig blüht und gewachsen ist , denn letztes Jahr waren die Pflanzen noch recht klein.

Und was meint ihr? Versucht ihr es mal nachzumachen?

Klinkerbeet im Frühling- In diesem Frühjahr blühen Tulpen
Im Sommer, wenn alles blüht

Ich freue mich so, wenn alles wieder so aussieht….
Klinkerbeet im Sommer

Kleiner Tipp noch: die Steine habe ich bei den online Kleinanzeigen gefunden. Sie waren zu verschenken. Bald zeig ich euch aber noch wo ich auch so tolle Steine bekommt. Denn die Preise sind inzwischen Wucher.

Eure Anni

Neues Staudenbeet erstellen

Ein neues Beet im Garten

Schon letztes Jahr es mich immer total genervt, dass hinten im Garten quasi gar keine Pflanzen sind. Da hat einen einfachen praktischen Grund: Das Bewässern. Der Schlauch reicht nur so grade bis da und es immer recht aufwändig dort zu bewässern.

Dennoch, da wir ein weiteres Großprojekt in diesem Jahr angehen, soll der Pool nun auf die Terrasse- das bietet mehrere Vorteile: Er steht grade, die Folie wird geschont und der Rasen ebenso.

Also auf auf ans Werk.

Staudenbeet anlegen- ausmessen und Grasnarbe abstechen

Maße festlegen und Gras abstechen

Zunächst haben wie die Größe für das Staudenbeet festgelegt und den Rasen mit dem Spaten abgestochen und entsorgt.

Da die Erde darunter sehr fest ist und auch recht lehmhaltig, haben wir sie zunächst gut gelockert und mit etwas Sand und Blumenerde vermischt.

Klinkersteine als Beetrand einsetzen

Mein Mann hat dann aus alten Klinkersteinen eine Rasenkante erstellt, wie wir es schon bei einigen anderen Beeten gemacht haben.

Die Steine sind einfach in die Erde gelegt und mit einem Gummihammer leicht eingeschlagen. Mit unserem kleinen Rasenmäher ist das kein Problem, die Erfahrung haben wir schon bei den anderen Beeten gemacht. Außerdem wächst der Stein immer mehr ein.

Bepflanzung

Das Wichtigste folgt dann zum Schluss, die Bepflanzung.

Wichtig war, dass die Pflanzen recht hoch wachsen und Sonne gut aushalten. Außerdem habe ich einige ausgewählt, die bisher noch nicht in meinem Garten zu finden sind. Die Farben bewegen sich zwischen Pink, Lila/Blau und Weiß. Zwei Gräser sind jeweils am Ende und am Anfang des Beetes zu finden.

Das das Staudenbeet nachher von beiden Seiten zu betrachten sind, sollten die höchsten Pflanzen in der Mitte sein und die niedrigeren an den Rändern.

Pflanzen im Staudenbeet

Ich habe mich für folgende Pflanzen entschieden:

Gräser:

  • Miscanthus sinensis Malepartus (rötliches Chinachilf, Höhe ca.1,70-2,00 m, Blütezeit: August-Oktober)
  • Miscanthus sinensis Variegatus (Weissliches Chinaschilf, Höhe ca.1,70 m, Blütezeit: September/Oktober)

Stauden:

  • Lupinus „The Governour“ – Lupine (Blau/Weiss, Höhe ca. 1,00m, Blütezeit: Juni bis August)
  • Lupinus „The Chatelaine“ – Lupine (Rosa, Höhe ca. 1,00m, Blütezeit: Juni-August)
  • Malva Mochata Rosea – Malve (Rosa/Helllila, Höhe ca. 60 cm, Blütezeit Juni- September)
  • Lythrum salicara Robert- Blutweiderich (Lila, Höhe: 0,80- 1,80m, Blütezeit: Juni-August, Bienenfreundlich)
  • Veronicasturm viginicum Fascination : Ehrenpreis (Helllila, Wuchshöhe ca. 1,20- 1,70 m, Blütezeit: Juli- September, Bienenfreundlich)
  • Agastache rugosa „Black Adder“ – Duftnessel ( Lila, Wuchshöhe: ca. 0,70 m, Blütezeit: Juli bis September, riecht sehr gut)
  • Agastache “ Blue Fortune“ – Duftnesse. (Blau/Lila, Wuchshöhe, 60-80cm, Blütezeit: Mai-Juli)
  • Monarda fistulosa „Croftway Pink“ Indianernessel (Pink, Wuchshöhe: 120 cm, Blütezeit: Juni- August, schöne Schnittstaude)
  • Monarda „Prärienacht“- Indianernessel (Lila, Wuchshöhe: 100-150 cm, Juli-September. bienenfreundlich)
  • Delphinum Astolat- Rittersporn(Rosa, Wuchshöhe: 1,20-1,50m, Blütezeit: Juni- August, blüht ein zweites Mal bei Rückschnitt)
  • Delphinum Black Knight – Rittersporn (Lila/Blau, Wuchshöhe: 1,50- 1,80m, Juni-September, bienenfreundlich)
  • Astrantia Major- Sterndolde (Weiß/grün, Wuchshöhe: 50cm, Blütezeit: Juni-August)
  • Atrantia Major Roma- Sterndolde (Helllila/Rosa, Wuchshöhe: ca. 70 cm, Blütezeit: Juni-Oktober)
  • Centaurea Montana Grandiflora- Flockenblume (Blau/Lila, Wuchshöhe: 50 cm, Blütezeit: Mai- Juli)
  • Echinops- Kugeldistel (Blau, Wuchshöhe ca. 80 cm, August- September)
  • Perovskia- Blauraute atriplicifolia „Blue Spire“ (Blau, Wuchshöhe 100-120cm , Juli- Oktober)

Ich liebe bunt gemischte Beete mit vielen bienenfreundlichen Pflanzen. Wie es alles letztendlich aussieht kann ich euch noch nicht sagen, aber ich werden den Beitrag nach und nach mit Bildern der Pflanzen füllen, damit ihr euch auch was darunter vorstellen könnt.

Vermutlich werde ich auch feststellen, dass die eine oder andere Pflanzen noch nicht an ihrem perfekten Platz sitzt, aber ich finde, das gehört einfach zum Lernn dazu. Perfekt kann ja schließlich jeder – außer mir 🙂

Bis dahin eure Anni

Greenhouse – ein DIY Gewächshaus aus alten Fenstern

Gewächshaus aus alten Fenstern.

Greenhouse
DIY Gewächshaus aus alten Fenstern

Es war schon lange ein Traum von mir. Aber ich wusste nie wie, nie wo. Also musste dieser Traum warten.

Aber besser spät als nie, oder? Denn er wurde wahr….

Letztes Jahr noch war an der Stelle, an der das Haus jetzt steht, nichts. Eine Baustelle, ein Erdhügel und ein Loch, nicht zu vergessen ein Klo. In nur ein paar Monaten, der Winter kam dazwischen, ist was Neues entstanden.

Ich wusste gar nicht wie und womit ich anfangen sollte. Also haben wir als erstes die Fläche vorbereitet. Wir haben also den Boden mit einer Fräse bearbeitet, alles geebnet. Als nächstes haben wir den Zaun gesetzt. So langsam wuchs meine Vorstellung davon, wie es einmal aussehen kann.

Am vorderen Ende haben wir eine runde Stufe aus Natursteinen entstehen lassen (ganz fertig ist alles noch nicht), als Abgrenzung und Halt für den Kies.

In der Zwischenzeit habe ich versucht alte Fenster zu besorgen und hatte dabei großartige Unterstützung. Eine Kindergartenmama bei uns hat ein eigene Firma, sie macht Bleigläser und kennt jede Menge Schreiner. Sie hat sich mächtig ins Zeug gelegt für mich und mir diese alten tollen Fenster besorgt.

Nun war klar an welche Stelle das Haus kommen sollte.

Mein Mann und ich sind dann in den Baumarkt und haben das Material geshoppt:

Das wir das Material an die Fenster angepasst haben, könnt ihr die Liste nicht genau so übernehmen. Es dient aber der Orientierung, was genau wir verwendet haben und das Material hat ca, 500 Euro gekostet.

Das Haus ist ca 2×2,5 m groß!

  • Ca. 60 m 54×54 Rahmenholz
  • Ca. 20 m 77×44 Rahmenholz
  • Rauspund Douglasie 4 Pakete 3000x116x21
  • Ca 21 m 44×24 Rahmenholz
  • Spax 50x70mm
  • Spax 6x100mm
  • Spax 4,5x60mm
  • alte Fenster in verschiedenen Grössen
  • Türzapfen
  • Sturmhaken
  • Wetterschutzöl
  • Farbe Wetterschutzlack
  • Doppelstegplatten
  • Schrauben mit Dichtring
  • Alte Bretter und Holzschnitzel
  • Kompost, Erde, etwas Unkrautvlies und Pflanzen

Wir haben dann versucht die Fenster einigermaßen symmetrisch zu verteilen und haben grob die Maße festgelegt. Ab dann haben erstmal die Männer übernommen und ich haben mich mit besserwisserischen Kommentaren immer mal wieder eingemischt – aber nicht immer sinnlos.

Los ging es dann zunächst mit der Rahmenkonstruktion für die Seitenteile. Dazu haben wir die Fenster gemessen und das als Außenmaß genommen. Unter die Fenster kam dann noch ein Balken auf dem die Fenster aufliegen sollten.

Als Nächstes haben wir die Vorderseite gebaut. Dazu haben wir die Tür gemessen und die zwei Fenster, die wir dafür vorgesehen haben, damit hat sich die Breite des Hauses ergeben.

Mit der Rückseite ging das genauso so.

Als nächstes haben wir alles an seinen Platz gebracht und vor Ort zusammengeschraubt. Achtet dabei darauf, dass das Haus wirklich grade steht und auf einem guten Fundament aufgestellt wird. Wir haben es auf Steinen an den Ecken plaziert und Unebenenheiten ausgeglichen.

Ich dachte erstmal: Wow das ist ja doch ganz schön groß!

Nun ging es an den Giebel. Es ist schwierig zu erklären schaut es einfach an. Es ist einfach individuell an die Fenster angepasst. Für die Dachkonstruktion haben wir Latten quer gelegt und sie festgeschraubt.

Nun ging es ans Streichen. Ich habe mich bei der Farbe für Qualität entschieden, damit ich nicht ständig mit dem Pinsel wieder ums Haus renne. Und ich glaube das war auch eine gute Entscheidung. Sie war leicht zu verarbeiten, riecht nicht schlimm und deckt gut.

Ich habe alles doppelt gestrichen, damit das Holz auch gut geschützt ist. Da das Holz unbehandelt war, habe ich es nicht grundiert.

Nun haben wir die Lichtstegplatten passend gesägt und befestigt. Dazu haben wir Schrauben mit einem Dichtring verwendet.

Der Rahmen stand nun also schon fast fertig da. Nun kamen die Fenster, die Herzstücke. Einige haben wir direkt befestigt. Als feststehende Elemente. Einige haben wir mit Türzapfen so befestigt, dass man sie öffnen kann. Weil das alles natürlich nicht perfekt passt, schließen wir sie mit Sturmharken.

Nun ging es an die Verkleidung. Wir haben uns für Douglasie entschieden und das in einer dicken Version. Damit haben wir die Verkleidung gebaut, die die Umrandung und ein Kontrast bilden sollten. Ich habe sie dann mit Naturöl behandelt um dem Holz Wiederstandskraft zu geben und es noch dunkler wirken zu lassen . Ich finde diesen Kontrast sehr schön zu dem weißen Zaun im Hintergrund und dem weißen Holzgerüst des Hauses.

Zu guter Letzt haben wir noch diese wunderschöne alte Tür eingesetzt, die ich aus einer alten Villa gerettet habe. Ich finde sie passt einfach perfekt.

Drum herum kam auch noch ein Rahmen aus dem Douglasienholz, damit sie sich richtig schön absetzen kann.

Das Haus ist noch immer nicht perfekt und auch noch immer nicht ganz fertig. Hier und da fehlen noch einige Kleinigkeiten, aber weil schon immer so viele danach fragen, habe ich mich dazu entschieden diesen Beitrag jetzt schon zu veröffentlichen und die Kleinigkeiten später fertigzustellen und hinzuzufügen.

Ach ja fertig sind wir auch immer noch nicht mit der Erklärung, denn es fehlt ja noch die Inneneinrichtung des Gewächshauses. Dazu habe ich alte Holzbretter auf dem Dachboden gefunden und sie als Rahmen in U-Form in das Gewächshaus gesetzt. Da sie bereits behandelt waren habe ich sie nicht weiter gestrichen. Ich habe dann den Boden mit einem Unkrautvlies ausgelegt. Nun habe ich diesen Rahmen mit Erde aufgefüllt und Kompost hinzugefügt. Jetzt konnten schon die ersten Pflanzen einziehen in das neue Gewächshaus.

Damit es noch heimeliger wird habe ich den den Gehweg noch mit Holzschnitzel aufgefüllt. Das sieht einfach schöner und gemütlicher aus.

Und nun wächst es und wächst es und wächst es! Mittlerweile kann ich das Gewächshaus schon kaum noch betreten weil die Pflanzen so groß geworden sind jeden Tag kann ich neues Gemüse aus dem Gewächshaus ernten und das macht mich richtig stolz. Zusammen mit dem neuen Hochbeet, dem Brunnen und dem Liegestuhl und dem Kies auf dem Unkrautvlies ist es eine richtig schöne Ecke geworden, zu dessen Zentrum das Gewächshaus zählt.

Was sagt ihr?

Noch nicht alles fertig, aber das Gewächshaus steht im Mittelpunkt
Das Gewächshaus mitten im Grünen

Eure Anni