Deko

DIY Upcycling Pflanztisch aus alten Türen

Einfach mal die Materialen benutzen die man noch zu Hause hat. Das hatte ich vor und habe aus den alten Türen, einem alten Tisch, Latten und einem alten Zaunelement zusammen mit meinem Mann einen coolen Upcycling Pflanztisch gebaut ! Ich bin so verliebt! Ich finde das mit dem Schindeln oben am Dach einfach besonders toll! Ich bin richtig verliebt. Aber nun einmal von vorne:

Wir haben einfach alles zusammengesucht, ergänzt und passend gemacht.

Das einzige was wir neu benutzt haben sind die Schrauben, denn sogar die Farbe hatten wir noch in unserem Fundus.

Ich zeige euch jetzt nochmal Schritt für Schritt wie wir das gemacht haben und vielleicht kramt ihr dann auch mal in eurem Fundus oder schaut in die Kleinanzeigen- da werdet ihr bestimmt fündig.

Sollten ihr keinen Tisch haben, könnt ihr denn ja auch recht einfach zusammen bauen!

Also los geht’s:

Wir haben zuerst die Türen an den Tisch geschraubt, dazu haben wir etwas Platz in der Mitte gelassen und diese später mit einem Brett aufgefüllt! Damit die Türen gerade an dem Tisch anliegen, haben wir den Überstand hinten abgesägt und die Türen unten ausgeklinkt damit sie direkt an dem Tischbein anliegen. Die Grundlage war geschaffen, aber es fehlte noch was für meinen perfekten Pflanztisch

Also haben wir aus dem alten Zaunelement und einer Dachlatte noch eine zweite Ebene für Pflanztisch darunter gebaut. Sah schon mal besser aus fand ich!

Aber irgendwie war es immer noch so nackt und so kam mir die Idee mit dem Dach, die mein Mann einfach perfekt umgesetzt hat. Wir haben als Schindeln die oberen Enden von den Zaunelementen benutzt. Und ich finde das so süß, wie ein kleiner Eisstand.

Ich habe dann noch mit ein bisschen Farbe nachgeholfen und die Holzteile weiß gestrichen. Ja und dann folgte schon die Deko für den Pflanztisch.

Und jetzt bin gespannt- was sagt ihr zu unserem Upcycling Pflanztisch?

Eure Anni

DIY Makeover der Waschküche

//Kooperation// Dieser Blogbeitrag ensteht in Zusammenarbeit mit HELLWEG Baumarkt

Unsere Waschküche im neuen Look. Ein Makeover – praktisch und stylisch zugleich.

Endlich ist sie fertig unsere Waschküche. Praktisch sollte es sein und auch noch toll aussehen.

Gut ich gebe zu meinem Mann war praktisch wichtiger und mir hübsch also mussten wir beides verbinden. So haben wir uns also hingesetzt und mit der Planung begonnen. Zunächst haben wir überlegt Küchenelemente zu verwenden und diese dann als Schränke zu nutzen. Als ich die Preise dann gesehen haben, habe ich mal wieder gedacht, da ist selber machen einfach schöner und macht mehr Spaß. Ihr wisst ja ich liebe es, Dinge selber zu gestalten.

Wir hatten bereits zwei Hochschränke aus unserer alten Küchen dort hängen. Allerdings mit zwei unterschiedlichen Fronten. Nicht besonders hübsch. Also war der Plan auch alles einheitlich zu gestalten. Der praktische Teil war aber auch nicht ganz unwichtig, ist doch Organisation gerade in so einem Raum sehr wichtig. Wir haben dazu einen Schrank konstruiert, in dem wir drei Wäschekörbe übereinander unterbringen können.

Da ich oft die Wäsche nicht direkt falte oder bügle, sammle ich dort die saubere Wäsche, die ich noch verräumen muss. So steht sie aber nicht mehr rum. Ausserdem findet sich dort ein Mülleimer und Feinwäsche.

Ihr könnt so einen Schrank natürlich auch für das Waschmittel nutzen. Wir haben das allerdings alles in den Oberschränken. Ihr wisst ja aufgeäumt mag ich, clean ist es aber nicht.

So haben wir die Türen in Scheunentorlook gestaltet. Bei den Oberschränken haben wir einfach die Fronten gegen die DIY Fronten ausgetauscht.

Aber jetzt genug der vielen Worte ran an die Arbeit.

Was ihr braucht:

  • Multiplex zusägen lassen für die Maße die ihr braucht. Unser Schrank hat die Maße: 66cm breit, 90 cm hoch und 75 tief . Dazu braucht ihr: Seiten: 2x 90cmx75cm, Deckel+Boden: 2x 66cm (-T2)x75, Zwischenwand: 1x 90cmx(-T2)x75cm, Zwischenboden: 1x 24cm (-T2)x 75, Rückwand: 1x 90cmx 66 cm, Leisten 10x, 75 cmx 3,5cm
  • Aryllack Matt
  • Glattkantbretter 8 cm breit wir hatten 24 Stück, das hängt aber von euren Türenmaßen ab
  • Arbeitsplatte
  • Kreissäge, Zug-Kappsäge,
  • Akkuschrauber
  • Winkel
  • Bohrer
  • Hängevorrichutung für die Schiebetüre
  • Griffe (Handgriff verzinkt)
  • Spax Schrauben : 3,5×40, 3,5x 40
  • Schwarze Schrauben
  • Schwarzen Lack

Unsere Maße sind natürlich ganz individuell an unsere Waschküche und Schränke angepasst. Das solltet ihr auch so machen. Und auch vorher eure Wäschekörbe einmal messen, damit alles so passt.

Als erstes haben wir mit dem Bau des Schrankes begonnen. Dazu haben wir die eine Seitewand auf den Bodenplatte befestigt und die Leisten auf den passenden Höhen angebracht. Dann haben wir auch auf der Zwischenwand die Leisten mit Schrauben befestigt. Am Ende haben wir noch unsere Fussleiste unten am Schrank ausgeklinkt, damit wir ihn ganz an die Wand schieben können. Oft gibt es aber ja gar keine in so einem Raum. Plant das aber mit ein, solltet ihr eine haben.

Dann eben diesen auf dem Boden verschraubt. Als nächstes die zweite Seitenwand und den Zwischenboden. Dann haben wir die Rückwand und den Deckel befestigt. Fertig war der Schrank.

Als nächstes folgten die Türen der Hochschränke in der Waschküche. Dazu haben wir die alten Fronten als Vorlage genommen (40cmx70 cm) und haben 9 Bretter auf 40 cm Länge gesägt, zwei davon mussten wir noch mit der Kreissäge verschmälern. Dann haben wir den Rahmen gebaut. Zwei Stücke a 40 cm und zwei zu 70 cm, jeweils mit einem 45 grad Winkel. Der Rahmen wurde dann von hinten mit den einzelnen Brettern fverschraubt. Wir haben dann die die Diagonale gemessen und ein Brett passend gesägt, weil es bei voller Breite aber zu wuchtig wirkte, haben wir das der Länge nach halbiert. Winkel gesägt und auch das von hinten verschraubt.

ACHTUNG: Achtet darauf in welche Richtung die Diagonale zeigt.

Das Gleiche macht ihr auch mit der Schiebetüre. Unsere ist 80 cm breit. So deckt sie den Schrank gut ab und wir konnten genau 8 Bretter auf Länge sägen. Es gibt die Bretter übrigens in vielen verschiedenen Breiten, sollten eure Türen kleiner sein- solltet ihr schmalere wählen. Sind sie jedoch größer- wählt breitere Bretter. Ich habe dann alle fertigen Teile mit einem matten Acryllack zweimal gestrichen und anschließend wurden die Griffe mit Hilfe der schwarzen Schrauben angebracht. Die Griffe waren übrings einfach nur verzinkt und ihr findet sie bei den Beschlägen im Baumarkt. Silber passte einfach nicht. Deswegen hat mein Schwager sie lackiert. Das könnt ihr auch einfach mit Sprühlack machen.

Zwischenstand in der Waschküche

Sollten ihr eine tiefe Arbeitsplatte (mehr als 60 Tief) brauchen, dann könnt ihr diese auf Maß im Baumarkt bestellen. Praktisch ist, dass sie auch gleich auf Länge angepasst wird und ihr wählen könnt welche Kanten ihr versiegelt haben wollt. Plant dafür aber ca. 3 Wochen ein. Die Lieferzeiten sind in etwa so lang.

Wir haben dann die Arbeitsplatte mit Hilfe der übrigen Leisten und Winkel in der Ecke befestigt. Der Schrank in der Mitte stützt sie. Die Waschmaschine und der Trockner haben genügend Raum nach hinten und nach oben- für Abluft und Bewegung. Außerdem wurde der Kasten der Fussbodenheizung versteckt.

Jetzt wurde es nocheinmal kniffelig. Mein mann hat Löcher für die Befestigung der Schiebetüre von vorne in die Arbeitsplatte gebohrt und die daran befestigt. Dann noch die Rollen in der passenden Höhe an der Schiebtüre befestigen und fertig ist Waschküche. Ok noch nicht ganz. Jetzt folgte noch der Feinschliff mit der Dekoration.

Aber das ist dann eher mein Metier. Die Ecke ist leider echt schlecht zu fotografieren. Aber ich hoffe ihr könnt trotzdem alles erkennen und freut euch über die Inspiration. Vielleicht habt ihr sogar Lust alles nachzubauen.

Alle Materialien (Außer die Schiebtüranlage) findet ihr im HELLWEG Baumarkt. Solltet ihr fragen haben, dann immer raus damit.

Wie findet ihr unsere Waschküche? Soll ich euch mal was sagen? Ich geh da jetzt so gerne rein. Und finde es gleichzeitig auch noch richtig praktisch.

Eure Anni

DIY Chunky Knit Decke aus Merinowolle

Chunky Knit

Das ist wohl der Trend bei Instagram. Welche  Interioraccount hat keine? Und ich wollte mich da nicht ausschließen.

Aber diese Decke sind in der Regel wahnsinnig teuer. Die Wolle ist meist 100% Merinowolle in dementsprechender Qualität und deswegen nicht gerade preisgünstig.

Immer wieder habe ich online danach gesucht und bin einfach nicht wirklich fündig geworden.

Also habe ich mich dazu entschlossen es einfach selber zu machen, so würde es zumindest etwas günstiger dachte ich mir. Und stricken hatte ich ja gerade gelernt. So schwer kann das ja nicht sein dachte ich mir.

Bei der Wolle bin ich dann endlich hier vor Ort fündig geworden. In Holland direkt um die Ecke in einem kleinen Laden.  Überglücklich bin ich mit dem Riesenpaket nach Hause marschiert und habe einfach losgelegt.

Ich habe die Maschen mit den Fingern gestrickt. Dabei ist es wichtig genügend Wolle vorher abzuwickeln. Ca 3 mal die Länge der späteren Deckenbreite. Ich habe für den Anfang 16 Maschen angeschlagen. Und dann zieht man immer wieder eine Schlaufe durch die Schlaufe, dabei ist wichtig, dass sie alle gleich groß sind. Bei Instagram findet ihr in den Highlights nochmal Videos dazu, schaut hier einfach nochmal nach.

Ich habe als Anfängern ca. 45 Minuten für die Decke gebraucht, es ist einfach Fleißarbeit.

Am Ende ist Decke ca. 1,50 x 1,20 m. Ich dachte erst das sei recht klein, aber es reicht wirklich völlig aus. Wenn ihr etwas enger strickt, wird sie etwas kleiner, ich habe allerdings recht locker gestrickt.

 

Und wie findet ihr sie? Ich gebe zu ich bin verliebt. Ich finde sie wirklich total schön und kann sie mir an so vielen Orten super gut vorstellen.

Im Schlafzimmer und im Wohnzimmer, sogar im Esszimmer hab ich es schonmal getestet und finde es super. 

Vielleicht macht ihr es ja mal nach, das würde mich total freuen. 

 

Eure Anni