Gut gewickelt- Meine Wickeltasche

Inhalt meiner Wickeltasche

Schon vor Ewigkeiten machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Schnitt für ein Wickeltasche. Welchen Stoff ich nehmen wollte, das wusste ich schon lange…:)

Die Tasche sollte eine bestimmte Größe haben, am besten Fächer innen und eine Aussentasche. Fündig wurde ich dann bei Kibadoo mit dem Little Holiday Bag.

 

Wer mich kennt, weiß, dass Taschen nicht so mein Ding sind- stelle mich da irgendwie immer doof an und brauche ne gute Anleitung. Doch da wurde ich leider enttäuscht. Die Anleitung hat mir leider nicht gut gefallen. Es wurde einige Schritte gar nicht richitg erklärt und die Bilder sind teilweise, aufgrund der Stoffwahl nicht gut zu erkennen. Für einen Taschennerd wie mich nicht so gut.  Aber Gott sei Dank hab ich ja meine Freundin, die mich großartig unterstützt hat bei dieser Tasche ( Danke nochmals liebe Alessa, ohne dich hätte die Tasche vermutlich immer noch nicht fertig).

Aber am Ende der Schwangerschaft konnte ich leider ja auch nicht mehr wirklich nähen.

Alles sollte in grau und mint sein, dann fängt es ja beim Stoffe aussuchen schon an… ja dann noch zuschneiden, praktisch ist dann ja, wenn man den Moskau Stoff benutzt, so weniger Einlage zugeschnitten werden.

So sieht sie nun aus meine Wickeltasche inkl. Wickeltasche zum herausnehmen.

 

Die kleine Wickeltasche ist ein Freebook von Cajalinka… Wickeltasche Leni Deluxe und sogar ohne das Schließen einer Wendeöffnung genäht wird.

Nun zum Inhalt:) Baby 10 Wochen alt ( der Inhalt wird dem Alter angepasst)

1. kl. Wickeltasche mit Pampers, Wickelunterlage und Feuchttüchern

2. Wechselkleidung ( WICHTIG)

3. Spucktuch

4. Tuch ( zum Unterlegen)

5. Kopfschmerztabletten

6. Stilleinlagen

7. Kleines Spielzeug ( wird noch nicht gebraucht)

8. Namensschild vom Pekip (sonst muss ich da singen)

9. Heilwolle

10. Windelmülltüten

11. Kleinkram ( Creme o.ä)

Zusätzlich finden sich immer wieder andere Sachen auch von der Großen dort drin;)

Und was habt ihr so in euren Taschen?

Schnitt: Kibadoo teilweise modifiziert

Freebook: Leni Deluxe von Cajalinka

Stoff: Lovelyforlong 
Verlinkt bei RUMS

Eure Anni

Lillestoff: Katzentritt

Hey ihr Lieben… ich hab sie euch noch gar nicht gezeigt… die supercoole Latzhose für meine Mietze.


Dabei muss ich sagen, finde ich sie wirklich cool und auch die Biene sah das so, wurde sie doch zur wilden Turn- Mietze im dem Outfit aus dem Lillestoff Katzentritt. Eins ist also sicher, es ist bequem. Das ist ja wirklich wichtig bei Kinderschnitten, nichts darf kneifen und zwicken, alles muss einfach passen.

Erstaunt war ich  darüber, wie fix die Hose zu nähen war und das trotz Baby in der Trage 🙂 

Ich musste dabei immer wieder auf den Stoff gucken, weil ich so cool fand, dass man mal schwarze und mal weiße Katzen sieht. Graphisch wirklich cool umgesetzt.


Ja und ich sag euch meine Mietze, die bringt uns derzeit wirklich oft zum schmunzeln *grins*. Was sie sprachlich schon drauf hat, da staune ich oft nicht schlecht. Sie erklärt uns wirklich auf ihre Weise die Welt- einfach zauberhaft. 

Stoff: Lillestoff Katzentritt Design Susalabim 

Schnitt: Latzee von Nipnaps
Eure Anni 

Schreien als Ritual

Rituale sind wichtig- sie geben Sicherheit- das Kind weiß was es zu erwarten hat. 

Besonders wichtig sind sie am Abend, sie läuten die Schlafenszeit ein. Es geht ins Bett. Ruhe kehrt ein. 


Diese Rituale sollten Ruhe bringen. Ne Runde toben, wäre da eher ungünstig. So kommt hier meistens das Buch zum Einsatz. Beim Buchlesen gibt man den Kindern körperliche Nähe und bildet sie gleichzeitig. Oft muss wochenlang das gleiche Buch gelesen werden, bis es auswendig mit gesprochen werden kann. Zumindest ist das bei der Großen so. 

Sie hat so feste Rituale entwickelt, dass diese wichtiger sind, als wer sie in Bett bringt. Das kann der Opa genau so gut wie der Onkel oder eben Mama oder Papa. Denen erklärt sie einfach wie alles geht. Gelegentlich werde die Rituale etwas abgeändert. Es kommt was dazu oder es entfällt was, aber im groben bleibt es immer gleich. 

Aber auch bei den allerkleinsten ist das schon wichtig. Abends sollte es immer der gleiche Ablauf sein, damit sich das Zubettgehen etabliert. 

Ist euch schon mal aufgefallen, dass euer Baby auf dem Wickeltisch meistens ruhig ist? Warum ist das so? Na hier sind sie mehrere Male am Tag, sie wissen was passiert. Es geschieht immer das Gleiche mit nur geringen Abweichungen. So ist es auch bei uns. 

Ritualisiertes Verhalten

Es passiert aber auch, dass sich bestimmte Verhaltensweisen etablieren- sie sind dann ritualisiert. Meist sind diese auch gekoppelt an Rituale. Und nicht immer ist das gut.

Das ist hier bei uns passiert. Jeden Abend gab es hier einen riesen Geschrei von dem Kleinen. Hatte ich grade noch ein gut gelauntes, lachendes Kind auf dem Wickeltisch, so wurde aus ihm, ab dem Moment wo ich ihn im Schlafzimmer in den Schlafsack packte und das Licht ausging, ein hysterisch schreiendes Nervenbündel. Von mal zu mal wurde auch ich das immer mehr. Obwohl ich nun wirklich im cool bleiben geübt war. 

Was also tun?  Ich dachte natürlich erstmal an die üblichen Verdächtigen: Tagverarbeitung oder Bauchweh. Aber das kam mir doch mir doch mehr und mehr spanisch vor. Wie kann das Bauchweh mit dem Lichtschalter zusammenhängen *g* ? 

Dann wurde mir zunehmend klar. Das Schreien gehörte zum Zubettgehen. Vielleicht auch durch klassische Konditionierung- vielleicht fiel ihm im Dunkeln und in Ruhe das Bachweh von vorher mehr auf, als es tatsächlich da war. Und so verband er das dunkele Schlafzimmer mit Schmerzen. 

Meine Lösung: 

Rituale verändern: Also gut. Dann verändert man einfach die Rituale. Zunächst habe ich kleine Dinge geändert. Hab den Schlafsack schon auf dem Wickeltisch angezogen- half nicht. Versuchte im Hellen zu stillen, denn daran war bei dem Geschrei nachher nicht zu denken. Hab die Uhrzeit verändert. Half nicht.!Also radikale Veränderung: 

Jetzt wird er bereits unten gestillt- obwohl er danach oben auch noch trinkt, Schlafsack auf dem Wickeltisch anziehen und dann nicht ins Schlafzimmer gehen. Sondern wir bleiben in seinem Zimmer. Erzählen noch was, kuscheln. Ich stille in einem Sessel, neben seinem Bett und dann kann ich ihn friedlich schlummernd da rein legen . 

Das Ritual ist unterbrochen. So schläft er nun bis zum ersten nächtlichen Stillen in seinem Zimmer und ich nehme ihn dann mit rüber. Aber so haben wir alle ein entspanntes Tagesende 🙂 

Irgendwann werde ich es dann wieder bei uns im Schlafzimmer probieren. Aber wenn es so klappt, dann eben so.

Habt ihr auch schon mal ritualisiertes Verhalten bei euren Kindern beobachtet? 

Erzählt doch mal… 
Schnitt Kleid: Ottobre

Leggings: Buch Babyleicht 

Shirt: Frechdachs (Farbenmix) 

Hose: Luckees

Stoff: Mamasliebchen Miniruffles Vanilla
Eure Anni 

Mini Ruffles und große Wellen

Wellen…. langsam und immer wieder laufen sie an den Strand, bringen kaltes salziges Wasser, nehmen die Fussspuren mit. Es wiederholt sich immer und immer wieder. Mal sind sie größer, mal kleiner. Und gibt sie in riesig, peitschend- mit Wellenkamm auf dem man reiten kann…. 

Hach wenn ich das so schreibe, dann kriege ich wirklich ganz schlimm Meerweh…. seufz. Aber darum soll es heute gar nicht gehen. 

Denn Wellen gibt es nicht nur am Strand- wir finden sie auch in der Entwicklung unserer Kinder wieder. Gleichmäßig, stetig, immer wieder, größer und kleiner, wilder, sanfter. All das sind Begriffe, sie wir auf beides übertragen können.

Entwicklung läuft nicht linear nach oben. Nein es gibt Auf’s und Ab’s. Nur eines ist immer sicher- es geht vorwärts. Entwicklung passiert jeden Tag. Mit jeder Erfahrung- mal unsanft durch einen Sturz, ein Verletzung oder eine harte Lektion. Mal sanft und behutsam, mit Geduld, Ruhe und Ausdauer. 

Dabei gibt es Rückschläge und Rückschritte, damit dann mit voller Kraft eine neue Entwicklungswelle kommen kann. Der Schritt ist dann geschafft, die Welle auf der höchsten Spitze. Man kann dann auf ihr Reiten, auf dem Erfolg, der Freude.  Es genießen.

Der kleine lernt grad das Grinsen/Lachen- ein wahnsinnig toller Schritt. Kommunikation wird intensiver- Aktion und Reaktion. Mein Kind reagiert auf mich, da geht die Sonne auf, wenn er mich so anlacht und dann auch noch so dabei gluckst. 

Und dann abends wieder diese Rückschritte- weinen- schreien- zurück zu Mama. 

Und am nächsten morgen wachen wir auf und stellen fest-

Wieder kann er etwas Neues- ein neues Geräusch- eine neue Bewegung- eine neue Reaktion. 
Jeder Rückschritt ist das wert. Also seht es positiv.

Es geht einen zurück und zwei voraus. Eine kleine Welle geht und dann kommt eine Große, die euch dann sanft umspült.

Genäht habe ich dieses wunderschöne Set aus den Mini Ruffles in Dark Grey von Mamasliebchen.  
Den wundervollen Stoff könnt ihr übrigens grad vorbestellen 🙂

Stoff: Mini Ruffles von Mamasliebchen 

Schnitte: Bärchen- Babyanzug aus „Kinderleicht“, Bienchen- Oberteil Ottobre- unten Tellerrock 

Eure Anni 

Lillestoff: Hase Fridolin

Fridolin… so ein knuffiger Name für ein knuffiges Design von Lillemo. 


Das knallige Gelb mit den grossen Hasenköpfeb ist perfekt für ein Sommerkleid dachte ich mir und so hab ich die Knopftunika aus dem Buch Babyleicht von Pauline Dohmen etwas abgewandelt… 

Ich liebe es ja manchmal auch mit Schnitten zu experimentieren, nur meistens fehlt mir einfach die Zeit dafür. 


Ich werde das aber noch etwas verfeinern und verändern, damit der Schnitt so ist wie ich ihn gerne hätte. 

Und wie findet ihr es?

Stoff: Hase Fridolin von Lillestoff

Schnitt: Abgewandelte Tunika von Klimperklein Buch Babyleicht