Boy’s Room- Impressionen aus dem Babyzimmer

Unser Babyzimmer

Hey ihr Lieben…. vermutlich könnte ich diese Beitrag alle halbe Jahre neu schreiben, denn irgendwie ändert sich ständig etwas. Warum ist das so?

Naja zum einen zu allererst Mal,weil sich die Bedürfnisse der Kinder, in diesem Fall meines Sohnes verändern. Bedarf es am Anfang nun wirklich noch nicht so viel, ist das nun schon anders.

DIY ist das Geheimnis?

Ich gebe ja zu. Am Anfang habe ich das Zimmer wohl eher für mich gestaltet, abgesehen mal von denen Dingen, die auch mein Sohn brauchte. Aber ist das verwerflich? Ich finde nicht. Ich wohne ja auch hier, ich möchte mich auch gerne in dem Zimmer aufhalten. Aber es ist mir auch wichtig meinen Kindern, eine gemütliche, anregende und doch nicht überfordernde Umgebung zu bieten. Jedes Kind ist anders. Jedes Bedürfnis ist anders und so sollten auch die Zimmer gestaltet sein.

Grade steht der Bewegungsdrang des Kleinen im Vordergrund. Überall hochziehen, drüber klettern, rein klettern, entlang laufen. Sowie der Entdeckungswunsch, erforschen von Gegenständen und Funktionen. Aber auch Bilderbücher werden immer wichtiger, warum ich uns nun auch eine gemütliche Leseecke eingerichtet habe.

Die Möbel in dem Babyzimmer, stammen übrigens von den holländischen Ebay Kleinanzeigen- marktplaats.nl . Es hat wirklich Vorteile an der Grenze zu wohnen.

Sie standen schon bei der Großen im Babyzimmer und nun auch hier. Die Gardinen haben wir quasi schon mit unserem ersten Haus gekauft und nun haben sie hier einen neuen Platz gefunden.

Ich finde diese Farbkombi immer noch total schön. Alles in weiss/grau gehalten und mit Mint und Schwarz Akkzente gesetzt.

In seinem Zimmer findet man auch viele Dinge, die wir selber gemacht haben, was mich auch etwas Stolz macht. Einige Dinge habe ich genäht (Na entdeckt ihr sie) oder mein Mann aus Holz gebaut. Besonders gefällt mir das neue Tipiregal.

Ich finde man wächst ja mit seinen Aufgaben, bzw. mit seinem Leben. Und so merken wir, die Kinder und ich auch, wenn manchmal was nicht am richtigen Platz steht und wir eine Veränderung brauchen. Ich scheue mich nicht davor auch mal was umzustellen. Veränderung brauch ich so wie so ab und an. Nur mein Mann, der ist nicht immer so begeistert. Das schlimmste für ihn ist, wenn ich was umgehangen haben möchte. Er findet Wände, die wie Schweizer Käse sind so ansprechend.

Ich bin wirklich gespannt darauf, wie sich die Zimmer noch im Laufe der Jahre verändern werden. Wobei ich vermutlich wohl immer Spaß daran haben werden, sie immer wieder neu und immer mehr MIT den Kindern zu gestalten.

 

Hier noch ein paar Fakten:

Teppiche von H&M

Zug von Little Dutch

Stoffe von Imagine Shop

Prints von Littleluck Shop

Legoboxen über coolshop

Lampe Bär Mr. Maria über BooBooboutique

Schriftzug A little lovelycompany

Regenbogen und Stapelturm von Ciaobambino über Celinas Traumfänger

Ihr wollt noch mehr wissen? Dann immer her mit euren Fragen….

Eure Anni

Treppenhaus makeover- Sanierung im 60 Jahre Flur.

Treppenhaus makeover

Als wir uns damals das Haus ansahen, da passte unglaublich viel direkt zu uns und gefiel uns sofort-vor allem der Dielenboden im Erdgeschoss hatte es uns sofort angetan.

Aber das Treppenhaus und der Flur waren ein totaler Graus… so konnte und durfte es auf keinen Fall bleiben. So wollte ich das Haus nicht- da bin ich wohl eigen. Zumindest nicht ohne zu wissen, wie ich es anders lösen kann.

 

Also ratterte Google hier von morgens bis abends. Aber ich fand einfach keine gute Lösung. Es hatte irgendwie noch nie jemand so was gemacht bzw. nicht darüber erzählt.

Mich störte natürlich vor allem dieser furchtbare Belag mit dem Charme eines alten Mehrfamilienhauses. Aber auch das offene Geländer machte mir im Bezug auf meine Tochter Sorgen.

Ich war mir sicher irgendeine Lösung müsste es geben und davon war ich nicht abzubringen. Auch wenn mein Umfeld schon so manches Mal müde lächelte.

Belag runterschlagen und neu Fliesen wäre zu teuer und aufwendig. Verkleiden mit Laminat zu kostspielig, auch die Optik gefiel mir nicht- noch dazu recht rutschig- außerdem was mache ich mir den offenen Kanten nach innen hin. Verschiedene Firmen hab ich dazu angeschrieben, aber helfen konnte mir davon auch leider keiner wirklich.

Irgendeine Lösung muss es doch geben!

Idee Nummer 1- die Kanten darf es nicht mehr geben. Die Lösung war doch recht nahe liegend. Wir haben also einen Trockenbaukasten in die Mitte gesetzt. Das Geländer wurden dafür weggeflext.

Wir wollten einen gemütlichen Landhauscharme im Treppenhaus, was natürlich vor allem durch Holz zu erreichen ist. Echtholz ist aber wieder recht kostspielig und aufwendig zu verlegen.

Die Lösung

Vinylboden in Holzoptik. Gutes Preis – Leistungsverhältnis, gut anpassbar, noch dazu nicht so rutschig.  Es gibt viele Dekore und den passenden Handwerker hatten wir auch dazu gefunden.

Nachdem der Trockenbau fertig war (mein Mann hat ihn noch mit Strom versorgt), wurden die Fußleisten weiß gestrichen, die Stufen verspachtelt und die Leisten auf den Sichtkanten gesetzt.

Die Setzstufen bekamen weiße Holtplatten und dann das Finishing mit dem Vinyl.

Zum Schluss noch weiße Silikonfugen und fertig ist die tolle neue Treppe.

Endlich konnte die Deko einziehen. Am Ende hört es sich doch gar nicht aufwendig an und es ging dann auch wirklich zügig.

Ich bin so erleichtert, dass wir nun eine so tolle Lösung gefunden haben und gehe jeden Tag gerne die Treppe nach oben.

Das grausige 60er Treppenhaus ist einem einer wunderschönen Visitenkarte unseres Hauses gewichen.

Kurz noch ein paar Facts:

Ja die erste Stufe in den Keller ist nun etwas höher, dir Erste nach oben etwas niedriger- hat man sich aber schnell dran gewöhnt.

Ja wir haben kein Geländer.

Die Rundung an der Kellertreppe wurde verputzt.

Habt ihr sonst noch Fragen?

Ihr wollt mehr über unser zu Hause wissen? Dann schaut auch mal HIER.

Immer her damit!

Eure Anni

L‘ Esprit de Noël- leise zieht ein wenig Weihnachten ein

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L‘ Esprit de Noël – der Weihnachtsgeist in der Villa Emmama.

Nun sind es nur noch weniger als 4 Wochen bis Weihnachten und die werden nun so schnell rum gehen, dass man wieder das Gefühl hat, es sei alles nur stressig. Und das ist doch wirklich schade oder? Sollte nicht gerade das die gemütlichste Zeit des Jahres sein? Was stresst uns denn eigentlich so? Es wird früh dunkel, draußen ist es kalt, drinnen werden der Kamin und die Kerzen angezündet. Da ist wohl „Entschleunigung“ das richtige Stichwort.

Wie wir die Lampe gemacht haben, das könnt ihr HIER nochmal nachlesen
Aber was ist es, was die Weihnachtszeit ausmacht? Was ist der Geist/ Esprit von Weihnachten? Das ist wohl für jeden etwas anderes, oder? Für mich ist es vor allem die Familie. Gerade in diesem Jahr, in dem wir zwei mal jemanden verloren haben, zeigt es mir doch, was das wirklich Wichtige ist. Das man zusammenhält, für einander da ist. Am Telefon, in den Arm nehmen, für Ablenkung oder Erinnerung zu sorgen. Sich um einander sorgen.

Und so fällt mir das auch schon bei den kleinsten Familienmitgliedern auf. Meine Tochter tut dann so Dinge wie mich zudecken, wenn ich mal auf dem Sofa mit ihr Pause mache. Sie nimmt mich in den Arm, wenn sie sieht, dass ich traurig bin. Sie sagt mir, dass sie mich liebt oder dass ich etwas schön dekoriert hätte (Ja das sagt sie tatsächlich). Da schmilzt ja wohl jedes Mutterherz oder?

Bis jetzt ist bei mir eigentlich keine Weihnachtsdeko eingezogen. Mir fehlt die Muße dazu. Ich erfreue mich einfach an den kleinen Dingen. So wie diesen Kerzenständern, die ich in der Home Abteilung von Esprit entdeckt habe.Für dieses zeitlose Design der Kerzenständer konnte ich mich direkt begeistern. Zumal sie wunderbar zu dem skandinavisch  – ländlich geprägten Stil von unserem zu Hause passen.

Wirklich praktisch ist auch, dass ich sie eigentlich das ganze Jahr stehen lassen kann. Sind sie doch wirklich jahreszeitlich sehr neutral gehalten. Aber mit dem Grün drum herum haben sie doch eben auch schon ein wenig weihnachtlichen oder winterlichen Esprit.

Ich habe ein wenig Schleierkraut und Rosmarin darum gebunden und mag es so total gerne. Kerzen bringen doch immer Gemütlichkeit ins Heim und ich finde sie haben auch eine spirituelle Bedeutung. Wir zünden auch eine Kerze an, wenn wir zum Beispiel an jemanden besonders denken (Zum Beispiel bei Trauer oder einer Prüfung, einem wichtigen Termin oder ähnliches), aber auch beim Geburtstag werden Kerzen angezündet.

Die Tasse und der Teller waren eigentlich mal weiß, mit einem Porcellanstift habe ich sie gemeinsam mit meiner Tochter bemalt. Einfach aber doch recht wirkungsvoll.

Auch den Kranz darüber habe ich selber gebunden – einfach ein wenig Dekodraht zu einem Kreis geformt und dann Schleierkraut und Rosmarin dazu gebunden.

Eine kleine Pause machen- mit Plätzchen, einem heißen Tee, vielleicht einer Zeitschrift am Tisch sitzen und durchschnaufen. Das sind die kleinen aber feinen Momente im Alltag, die mich Kraft tanken lassen. Denn sind wir mal ehrlich- Eltern sein heißt einen 24 Stunden Job zu haben und da muss man sich seine Auszeiten suchen. Dinge machen, die einem gut tun. Für mich ist das auch das Bloggen, zu dekorieren, Fotos zu machen und kreativ zu sein.

Für mich bededeut der Weihnachtsgeist nicht, dass ich alles zu packe mit Weihnachtsdekoration- zumal das Krabbelbaby das warscheinlich auch alles viel zu spannend finden würde und ich dann nur damit beschäftigt wäre ihn davon wegzuhalten und das wäre nun auch wirklich nicht das Wahre, für keinen von uns.

Aus dem diesem Grund überlege ich auch noch, wie ich einen Tannenbaum integrieren kann, ohne dass ich immer nur „Nein“ rufend durch das Wohnzimmer stapfe (bin offen für Vorschläge). Vielleicht wird es dieses Jahr nur ein kleiner und der steht dafür auf einem Tisch.

Erzählt doch mal- Was bedeutet für euch der Weihnachtsgeist?

Eure Anni

Tiergesichter und Transferpressen- Plotten mit der PROFIsqueezy

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Tansferpresse oder Bügelpresse…  Die PROFIsqueezy

Nach einem Wochenende im Krankenhaus mit dem Kleinen bin ich etwas spät dran. Aber endlich möchte ich euch doch mal meine Transferpresse vorstellen.

Denn ich muss zu meiner Schande gestehen, lange Zeit stand sie etwas stiefmütterlich rum. Ich fand einfach keine Muße mich damit auseinanderzusetzen. Dachte ich doch, es würde auf eine gewisse Art umständlich sein bzw Zeit erfordern. Aber das ist natürlich Quatsch, denn es ist eine echte Arbeitserleichterung. Vor allem ist es auch eine Zeitersparnis, die Qualität des Ergebnisses erheblich verbessert.

Aber dennoch erfordert vor allem die Vorarbeit etwas Zeit, musste ich ja die Motive auseinander dividieren.

Die PROFIsqueezy habe ich beim  Nähpark gekauft. Im Gegensatz zu ihrer kleineren Schwester ist ihr Platzbedarf im Nähzimmer allerdings nicht zu unterschätzen. Für einen Nähbereich im Wohnzimmer halte ich sie eher für ungeeignet. Mal eben im Schrank verschwinden kann dieses schwere Schätzchen nämlich nicht.

Dafür ist die Transferfläche mit seinen 38×38 cm wirklich sehr komfortabel und auch für große T-Shirts super geeignet.

Das Handling ist wirklich sagbar einfach: Einschalten, warten bis die Temperatur (in meinem Fall 175 Grad) erreicht ist, Nähstück vor dem Nähen darunter legen, zuklappen und warten bis der Timer (20 Sek) piept. Und schon ist es fertig. Bei mehrfarbigen oder mehschichtigen Plottmotiven wird der Schritt einfach wiederholt.

Nun ist das Motiv aber wirklich auch bombenfest und hält auch die Wäsche problemlos aus.

Mit dem Bügeleisen hatte ich vorher immer das Problem, dass sich nach der Wäsche etwas löste, weil ich den Druck einfach nicht so ausüben konnte.

Eins ist jedenfalls sicher, dieses coole Teilchen wird nun sehr viel öfter zum Einsatz kommen.

Die Motive die ich für diesen Test genutzt habe, stammen aus einer Zusammenarbeit von DinDin und FeeFee. Der Schnitt ist ein grosszügig geschnittener Pullunder, zudem es verschiedene Tiergesichter als Applikations- und/oder Plottervorlage gibt.

Bei uns wurde es eine wilde Katze und ein kleiner Schmusetiger.

Habt ihr noch Fragen? Dann immer her damit…

Eure Anni

Kitchendreams- 10 Fakten über meine Küche

Oft stellt ihr so einige Fragen über meine Küche. Da dachte ich mache ich es euch und mir ein wenig einfacher und schreib sie mal für alle zum Nachlesen auf.

Ich muss ja sagen, meine Küche ist wohl euer Mostlike Ding in meinem Blog vor allem auf Instagram.

Dabei denke ich noch manchmal, wir hätten doch noch anders planen sollen und können. Aber hinterher ist man ja immer schlauer.

Dennoch liebe ich unsere Küche.

Optisch ist sie genau so wie wir sie wollten.

Also nun hier die 10 Fakten:

1. Der Hersteller der Küche heißt Schüller. Das besondere an ihm ist zum Beispiel, dass sie bei mehr Höhe der Arbeitsplatte größere Schubladen bekommt und nicht nur eine höhere Sockelleiste.

2. Das Model der Küche nennt sich „RIVA“. Es ist ein moderner Landhausstil. Die Fronten sind lackiert und nicht foliert. Dadurch wird die Küche noch hochwertiger.

3. Die Elektrogeräte sind absolute Standardgeräte, wir haben ein Induktionsherd und einen stinknormalen Backofen ohne special Funktionen- außer vielleicht den Auszugschienen. Bei der Spülmaschine haben wir darauf geachtet, dass sie leise ist und der Abzug sollte gute funktionieren. Die Geräte sind von Siemens. Natürlich sind sie alle recht sparsam.

3. Die Spüle ist von Blanko. Sie ist nicht aus Keramik, es ist ein Kombiwerkstoff.

Die Abtropffläche wollten wir auf keinen Fall. Es steht doch immer nur Zeug rum und wir haben sie noch nie vermisst.

Mit Verfärbungen habe ich keine Probleme.

4. Die Spülmaschine ist oben, das beste was wir entschieden haben. Das ist wirklich super gut.

5. Wir haben eine Kühl- Gefrierkombi.

5. Die Arbeitsplatte ist von dem lokalen Anbieter Fisser. Sie hat keinen Namen nur eine Nummer. Ihr bekommt sie Hier.

6. Der Boden ist ein Echtholzdielenboden naturgeölt. Und Nein- trotz Kinder und Hund hab ich es nie bereut.

7. Ich putze meine Küche mit speziellen Tüchern von Jemako. Für die Spüle und den Herd benutze ich den Zitronenbalsam.

8. Die Gardinen sind einfache Raffrollos von Ikea. Die findet ihr hier.

9.Wir haben uns bewusst gegen gegen einen Fliesenspiegel und Hochschränke entschieden. Auch diese Entscheidung hab ich nach 2 Jahren nicht bereut.

10. Was würd ich anders machen? Was mich doch etwas nervt, ist der weite Weg zwischen Spüle und Herd. Vielleicht hätte ich das Fenster doch Fenster gelassen und nicht zur Türe gemacht und die Küche dann rumgezogen also ein U- gemacht. Vielleicht auch ne Block und den Rest enger zusammen gestellt. Der Raum gab uns einfach nicht so Spielraum.

Ich hoffe ich konnte alles so weit beantworten.

Habt ihr noch mehr fragen? Dann lasst es mich wissen.

Eure Anni