Privates

Graziela Filou und Gedanken zu Weihnachten

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Graziela Filou

Hey meine Lieben

Nun ist es schon fast wieder so weit. Weihnachten ist nun wirklich nicht mehr weit und ich wollte diese Woche eigentlich so viel machen. Aber da hat mir mein krankes Mäuschen einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn sie durfte die ganze Woche nicht in den Kindergarten. Was ich vor allem deswegen so schade fand, weil sie ja nochmal so richtig in das Thema Weihnachten eingetaucht sind.

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Aber das alles ist nichts zudem was noch diese Woche in Deutschland passiert ist. Habe ich nicht letztens noch gesagt, ich bin so froh, dass meine Kinder hier in Sicherheit aufwachsen können? Ist das denn eigentlich noch wirklich so? Ich muss sagen, all diese Sachen, die dort passieren machen mir Angst und ich betrachte sie mit Sorge.

ich weiß gar nicht so recht wie ich damit umgehen soll. Ich freue mich so sehr auf Weihnachten, auf Zeit mit der Familie, darüber,dass alle gesund sind. Aber viele haben das Glück nicht. Sie müssen kurz vor diesem Fest ihre Familienmitglieder zu Grabe trage und es wird nie wieder sein wie immer.

Um so mehr bewundere ich die Menschen in Berlin, die auf die Straße gehen, die gemeinsam trauern und singen. Ich weiß nicht ob ich mich das trauen würde.

Wahrscheinlich vergeht jetzt wieder ein bisschen Zeit und dann verdrängt man es wieder, dann stumpft man immer mehr ab bei solchen Meldungen, der Schock wird weniger, eine Art Gewöhnung tritt ein- ist das nicht furchtbar. Ich denke nicht, dass das der letzte Fall war, auch wenn ich natürlich hoffe.

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Da rücken doch so Dinge wie dieser genäht Pulli wirklich in den Hintergrund.

Aber dennoch erhellen doch die kleinen Gesten, die Nettigkeiten, Aufmerksamkeiten und vor allem das Lachen unserer Kinder uns den Tag. Denn Gott sei dank, wissen sie noch nicht von allem in der Welt, sie können noch unbeschwert und fröhlich sein. Und das auch mit einem Graziela Filou

Und das ist auch gut so.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, hoffentlich in ein Jahr mit mehr Frieden.

Eure Anni

Stoffe: Sweat vom Stoffmarkt, Graziela Kleeblätter von Da Wanda

Schnitt: Filou von FeeFee

Schlafizeit – ein neuer Schnulli Schlafanzug

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Schlafizeit

Ja das ist so eine Sache derzeit. Vor allem mit Mama sucht meine kleine grade jede Gelegenheit zu diskutieren und ihren Willen durchzusetzen. Ich kann euch sagen, dass ich wirklich anstregend. Das geht also morgens beim Anziehen an- „Nein, ich will keine neue Pampi“, „Nein, ich will nicht die Hose“, „Nein, ich will keine Mütze“. Und so weiter. Wirklich alles Dinge die einfach irgendwie unvermeidbar sind. Puh, so manches Mal bin ich auch mit meinem Latein am Ende. Sie ist wirklich clever, das behauptet wohl jede Mutter von ihrem Kind, aber das macht es manchmal alles noch doppelt anstregend.

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So geht es den ganzen Tag, Emma sagt immer sie „kämpft“ mit mir und so kommt es mir manchmal auch vor. Sie setzt all ihre Fähigkeiten dazu ein. Es gibt Dinge, darüber können wir verhandeln: zum Beispiel was genau angezogen wird oder wann genau wir vielleicht etwas machen. Aber ob nun eine Mütze angezogen wird oder ein Fahrradhelm aufgesetzt wird, darüber diskutiere ich nicht. Da sie auch sprachlich schon recht fit ist, glaubt ihr nicht, was so manches mal dabei rum kommt. Und für mich ist es echt ermüdend, so ganz schnell bin ich ja nun auch nicht mehr, wenn sie mal wieder wegläuft.

Und eben auch wenn Schlafizeit ist, dann geht es dann weiter- Sie will nicht schlafen, sie will sich nicht umziehen usw. oh Man :O

Lustigerweise können sich einige meiner Freundinnen das alles gar nicht bei meiner Tochter vorstellen, denn so was kennen sie von ihr gar nicht. Aber ich sage es mir immer wieder, es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase….. 🙂

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Ja und so kommt es, dass sie auch ihre eigene Stoffwünsche äußert. Sie wollte unbedingt einen Schnulli Schlafi. Und so hat sie sich zielgerichtet den Lillestoff aus dem Regal gezogen.

Sie liebt ihn wirklich sehr und besteht auch oft auf genau diesen Schlafanzug.

So freut sich dann sogar manchmal diesen anzuziehen und das zu Bett gehen fällt etwas leichter. Übrigens mit dem Papa klappt das derzeit alles etwas einfacher. Aber auch er wird dran sein:) Ich bin optimistisch, auch diese Phase werden wir überstehen und manchmal freue ich mich auch insgeheim über dieses clevere, selbstbewusste kleine Mädchen, was genau weiß was sie will. Denn da ist ja auch eine tolle Eigenschaft.

Ach und fällt euch was auf? Die Schnuller bei der Hose stehen auf dem Kopf…hups:)

Stoff: Lillestoff Della Schnuller

Schnitte: Kinderhose und Raglanshirt aus dem Buch von Klimperklein Buch „Kinderleicht“

Eure Anni

Aus Rosa wird Blau- Veränderung- Umstellung- Freude

Aus Rosa wird Blau –

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt….

Ist das jetzt gut oder schlecht? Kann man das überhaupt so sehen?

Nein denn ich denke erstmal so wie es ist ist es toll. Wir erwarten ein gesundes Kind, alles andere ist ja eigentlich erst mal egal.

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Aus Rosa wird Blau

Dennoch als ich vor zwei Wochen erfuhr, dass ich statt einer Tochter nun doch einen Sohn bekomme, war ich erstmal etwas überfordert- nein nicht enttäuscht oder so- aber alle meine Gedanken hatten sich auf ein Mädchen eingestellt. Ich könnte all die Sachen von Emma wieder benutzen- das hat ja auch einige Vorteile- und ich weiß ja nun auch wie es ist ein Mädchen zu haben.

Dennoch muss ich sagen- von Anfang in der SS habe ich so ein Gefühl gehabt. Ich war mir eigentlich sooooo sicher, dass ich einen Jungen bekommen würde. Ich hätte so los ziehen können und Jungskleidung kaufen können. Da habe ich mich doch darüber gewundert,als ich beim Organultraschall zu hören bekam wir bekommen ein Mädchen. wie konnte ich mich so in meinem Gefühl täuschen . Aber es war leicht sich an den Gedanken zu gewöhnen. Kriegte ich doch dann auch gleich zu hören- zwei Schwestern sind doch toll und Mädchen wären ja ohnehin einfacher:) Nunja es sollte also ein Mädchen werden und wir hatten sogar schon einen Namen:)

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Latzkleid und Schlupfshirt

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Nun, vier Wochen später bat ich meine Ärztin aber nochmal nachzuschauen, denn so 100% glauben schenken konnte ich dieser Aussage nicht…. und siehe da nun ist es doch ein Junge……

Ich hatte nun ja vier Wochen Zeit ne Menge Mädchenkleidung zu nähen die ist dann jetzt wohl über…:)

Ich freue mich jetzt darauf eine Jungsmama zu sein und auch die andere Seite kennen zu lernen-  die Unsicherheit weicht immer mehr der Vorfreude – ich werde dann auch mal Namen von Treckerherstellern lernen, mit Autos fahren oder bei jedem Bagger stehen bleiben:)

Das einzige was mir definitiv schwerer fallen wird- ist es einen Namen zu finden 🙂

 

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Wie wars es bei euch? Könnte ihr meine Gedanken nachvollziehen- wie sind eure Jungs so…

Achja und wer hat Namensideen….? Was mit einem Doppellaut- vielleicht was nordisches?

 

Schnitte: Buch – Nähen mit Jersey-  Babyleicht  von Pauline Dohmen alias Klimperklein

Cordstoff: Lovelyforlong

Jersey: Stoffmarkt

 

Eure Anni