Familienleben

Lillestoff: Zucker- Bär – chen

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Zucker- Bär – Chen

Damit meine ich natürlich meinen kleinen süßen Mann. Der schon ganz schön schnell ziemlich schwer und groß wird. Das geht mir alles zu schnell, obwohl jede Phase ja was für sich hat. Aber da erstmal keine weiteren Kinder geplant sind, ist schon wirklich ein komisches Gefühl das „letzte“ Mal ein Baby zu haben.

Grad sind zwei Woche rum, die er schon bei uns ist und nun hat sich langsam alles eingespielt. Die Große ist nicht mehr so aufgeregt, es wird einfach normaler einen Bruder zu haben.

Ab nächste Woche fängt dann der richtige Alltag an, denn dann geht mein Mann wieder arbeiten und ich bin mit beiden Kindern alleine- das wird nochmal aufregend. Mittagessen gibt es dann wohl erst, wenn mein Mann wieder zu hause ist *G*.

Mal sehen wie es wird:)


Aber ich habe es jetzt tatsächlich schon zwei mal geschafft was zu nähen- chacka- das macht mich irgendwie stolz und zufrieden. So lange ging alles nicht so richtig und alles tat mir weh, fiel mir so schwer und nun: obwohl ich erst vor zwei Wochen einen Kaiserschnitt hatte, geht es mir so viel besser und das ist sooooo befreiend.

So bin ich voller Tatendrang und den will ich ausnutzen….Also zeige ich euch nun das Bärchenoutfit <3

Schnitte: Shirt- Minimiez RosaRosa und Hose Leggings aus dem Buch Babyleicht

Stoff: Lillestoff Bär

Freunde für immer- Geschwistermomente

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Geschwistermomente -Freunde für immer…

In meinem letzen Blogpost waren wir noch zu dritt und nun sind wir zu viert und ich versuche euch mal zu erzählen, wie die ersten zwei Wochen zu viert waren und ob wir unsere Vorsätze umsetzen können.

Es ist wirklich eine spannende Zeit grade und ich bin wirklich froh, dass mein Mann noch zu Hause ist und wir die Omas haben:) Es stellt sich doch die eine oder andere Herausforderung so mit zwei kleinen Kindern.

Eins vor weg- mit Eifersucht haben wir derzeit kein Problem, was ja nicht heißt, dass das nicht noch kommen kann. Das Problem ist grad eher ein anderes- denn wir haben hier eine Prinzessin „Ich will das nicht“ zu Hause. Jemand der seine Position ganz neu entdecken muss. Sind Mama und Papa immer noch wie vorher? Alles ist neu, ich entdecke mich neu.

Das ist grad bei ihr dran. Wir versuchen uns genauso wie vorher zu verhalten in den meisten Angelegenheiten um ihr möglichst viel Sicherheit und Nähe zu bieten, denn danach sucht sie grad enorm.

 

Sie hat aber zum Beispiel schnell gemerkt, dass ich, wenn ich stille nicht so gut reagieren kann, das nutzt sie dann natürlich aus :)Aber in den meisten Fällen kann ich da nur schmunzeln.  Wir lassen sie, so gut es geht, an der Pflege und Versorgung teilhaben und beziehen sie mit ein. Aber wir wollen auch, dass bestimmte Grenzen des anderen berücksichtigt werden. So soll sie ihren Bruder zum Beispiel in Ruhe lassen, wenn er schläft- schließlich haben wir dann mehr Zeit für sie- den Vorteil muss sie aber noch erkennen.

Sie ist aber einfach unglaublich liebevoll zu dem Kleinen, streichelt ihn, küsst ihn, spielt mit seinen Händen, möchte ihn auf dem Schoß haben, umsorgt ihn und freut sich immer sehr ihn zu sehen. Dann ist der Rest der Familie erstmal abgeschrieben. Zudem ist sehr stolz große Schwester zu sein und lässt die Welt daran teilhaben. So gab es schon ganz tolle Geschwistermomente.

Aber es wird immer mehr normal, dass sie einen Bruder hat und die erste Aufregung ist verflogen. So kann sie immer gelassener werden und wir versuchen ihr auch Zeiten zu geben, wo einer von uns besonders intensiv mit ihr spielt oder eben wir beide, wo wir zusammen raus gehen, gemeinsam Zeit verbringen.

Der Start hat also schon mal gut geklappt und die Grundlage für die Geschwister gelegt- sie werden sich zanken und lieben, aber sie werden wertschätzen, dass sie sich haben. Da bin ich mir sicher.

Ja und ich? Ich kann es immer noch nicht glauben irgendwie, dass wir jetzt zu viert sind. Ich bin so dankbar für zwei gesunde Kinder und danke Gott dafür- und ich bin voll von Liebe, für diese beiden Menschlein und unglaublich stolz ihre Mama sein zu dürfen. <3

Stoffe: Stoffonkel  und Stoffmarkt

Schnitte: Schmales Shirt und Strampler – Buch Babyleicht, Kuschelanzug- Klimperklein

Eure Anni

Kuschelige Freunde für Immer- Wie aus Geschwistern Freunde werden

Freunde für Immer

Was wünsche ich mir für meine Kinder? Wie will ich sie unterstützen? Was will ich tun, damit sie sich gut verstehen und aufeinander zählen können?

Alles Gedanken, die ich mir derzeit mache….oder auch schon länger. Ich wünsche mir  für meine Tochter nicht nur einen Bruder, sondern auch einen Spielkamerad, einen Freund.

Wie stellt man das als Eltern am besten an? Habe ich da als Mutter überhaupt Einfluss drauf?

Ich bin der Meinung ja, ich beeinflusse meine Kinder durch alles was ich tue. Dadurch, wie ich sie behandle, wie ich andere behandle oder wie ich mit Streit bei Geschwistern umgehe.

Ein paar Dinge habe ich mit überlegt und hoffe sie funktionieren, vielleicht helfen sie euch auch und machen meine Kinder zu Freunden für immer.

Freunde für immer

  1. Ich darf “ NEIN“ sagen – meine Tochter soll wissen, sie darf auch mal Nein sagen. Nein zu „Hilf mir mal bitte mit deinem Bruder“, Nein zu „Kannst du mal auf deinen Bruder aufpassen“ oder „Teil dein Spielzeug mit ihm“
    Das hört sich vielleicht erstmal krass oder vielleicht gemein an. Aber ich bin der Meinung jedes Kind, muss sich auch abgrenzen dürfen uns muss auch erfahren, dass das akzeptiert wird. Ich denke, das sorgt für weniger Eifersucht, weniger Pflicht und mehr Lustgefühl und eine Möglichkeit sich auch mal zurückzuziehen.
  2.  Ich behandele andere Menschen, wie ich selber behandelt werden möchte. Ich muss Vorbild sein für meine Kinder, will ich, dass sie rücksichtsvoll und nett mit ihrem Geschwisterkind und anderen Menschen umgehen, muss ich das selber auch tun. Durch uns lernen Kinder noch immer die meisten Dinge.
  3. Ich sorge für eine schöne gemeinsame Zeit- gemeinsame Zeit mit dem Geschwisterkind, schöne Momente und auch tolle und besondere Momente nur mit Mama oder nur mit Papa- das gilt natürlich für beide Kinder.
  4. Ich möchte versuchen, nicht Dinge rauszuschieben, abzusagen, oder nicht zu tun, wegen dem Geschwisterkind. Das wird sicher das schwierigste. Aber ich will versuchen, Verabredungen nicht abzusagen, weil der kleine Bruder nicht gut drauf ist, oder Pekip auszufallen zu lassen, weil die große Schwester eine Verabredung hat. Ich denke das erfordert Organisation und manchmal auch Stress für uns, aber denke der lohnt sich und hilft Eifersucht gering zu halten.
  5. Und ganz wichtig…. viel Liebe und Teilhaben… viel kuscheln…… Sie darf, wenn sie möchte dabei sein, beim wickeln, baden oder umziehen und mich unterstützen. Aber sie muss es nicht. Ich bin die mit der Verantwortung und so soll es auch bleiben.

 

Ich bin wirklich gespannt, ob mir meine Vorsätze gelingen, ob es sie „Richtigen“ sind, das werde ich wohl erst viel später erfahren, wenn meine Kinder mal erwachsen sind. Aber ich denke, der erste Schritt ist es sich überhaupt Gedanken zu machen, sich zu reflektieren, auch Fehler zu machen. Keiner ist perfekt und jeder hat einen anderen Weg, Vielleicht ist meiner auch nicht gut. Aber im Moment fühlt es sich richtig an und an meiner Tochter kann ich sehen, dass wir uns auf dem Weg befinden, den wir gewählt haben und es mich glücklich und zufrieden macht, zu sehen, wie sich ihr Charakter entwickelt.

 

Strampler und Schmales Shirt

Was meint ihr? Wie habt ihr das gehandhabt oder habt ihr das einfach alles auf euch zukommen lassen?

 

Anlass für diesen Post war auch der süße Kuschelanzug, den ich übrigens schon genäht hatte, bevor ich wusste, was es wird, den ich aus mit den wunderschönen „Freunden für immer“ verschönert habe.

So eine Applikation ist ja doch immer recht aufwendig, aber das lohnt sich allemal.

 

Schnitt: Kuschelanzug von Klimperklein, Strampler, Schmales Shirt und Raglanbody aus den Buch „Babyleicht“

Stoff: Sweat vom Stoffmarkt und „Freunde für immer“ vom Stoffonkel, ebenso Kuller und Bündchen in Mint und beige

Applikation: Paul&Clara  

Eure Anni