Minimiez

Ausflüge mit einem Baby- geht das?

Ausflüge mit einem kleinen Minibaby geht das? Sollte man das tun oder es lieber lassen?

Also ich bin da ja recht pragmatisch und nehme mein Baby eben mit wenn ich irgendwo hin will. So wie Mitte März, als ich mich ja schon super fühlte und mich spontan mit meiner Freundin entschied zur Creativa zu fahren. “Ohhh man, ist die verrückt ” werden sich jetzt einige denken. Ja vielleicht bin ich das sogar manchmal. Aber ich hatte Lust drauf, ziemlich egoistisch eigentlich oder?

Ja vielleicht ist es auch das, aber  ich bin der Meinung, bei den meisten Dingen, die der Mama gut tun oder Spaß machen, kann das auch für das Baby nicht schlecht sein. Diese kleine Wesen sind so symbiotisch so verflochten mit unseren Emotionen, dass sie unser Glück, unsere Entspannung genauso spüren, wie unseren Stress oder unsere Wut.

Meine Freundin und ich, der ich übrigens mein Kind jederzeit zu 100% anvertrauen würde, war dabei  und wir sind ganz entspannt geschlendert ohne Stress. Wenn der kleine Hunger hatte, haben wir uns die dafür vorgesehene Stillecke zurückgezogen und sind danach weiter schlendern gegangen. Zuckerbärchen hat natürlich die meiste Zeit geschlafen.

Vorteil dieses Ausfluges war auch, dass ich auf diesen superniedlichen Stoff aufmerksam wurde. Er hing da einfach so an dem Stand und schrie mich nahezu an…. Den hatte ich vorher noch nie gesehen. Es ist eine Eigenproduktion von Fourbees und die nette Besitzerin und ich kamen gleich ins Gespräch. Ich sagte ihr, dass ich den Stoff gar nicht kannte und ich auch noch nie gesehen habe, obwohl ich ja seht aktiv bin in der Nähszene. Also das müssen wir doch änder und ich wollten ihn auch euch unbedignt zeigen, den süßen Astrobären

Man könnte meinen ich hätte dann am Abend die Quittung bekommen, aber auch das war nicht der Fall. Da hat er nicht mehr oder weniger geweint wie die Abende wie davor oder danach auch.

 

 

Mein Fazit: Würde ich das wieder tun: Ja, schließlich hat es gut geklappt und dann kommt so noch ein schöner Stoff dabei rum . Außerdem habe ich solche Dinge auch mit der großen immer gemacht. Ich finde es kommt so viel auf die eigene Einstellung an und natürlich auch auf das Kind. Wäre er jetzt übersensibel und sehr reizoffen, was aber meist auch erst später kommt, würde ich vielleicht anders darüber denken.

Aber auch mit der Zuckerbiene, haben wir das bisher immer so gehandhabt, wenn wir zum Beispiel nach Köln fuhren. Für den Rückweg gab es dann eben schon den Schlafanzug an und dann wurde sie zu Hause ins Bett getragen.

Und wie macht ihr das? Igelt ihr euch ein, steckt ihr mehr zurück oder nehmt ihr eure Kinder auch einfach auf Ausflüge mit?

 

 

Schnitte: Minimiez von Rosarosa und Baggypants von Kid5

Stoff: Astrobär von Fourbees

Eure Anni

 

 

 

Wer ist hier die Mama?

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Wer ist hier die Mama?

Diese Frage muss ich in letzter Zeit auch mal öfter mit meiner Tochter diskutieren. Ich muss aber sagen, so manches Mal kann ich mir ein Schmunzeln dabei nicht verkneifen.

Emma ist so wie schon eine “Kümmertante”:) Das hat sie wohl von meiner Schwiegermutter. Die kam auch schon als Kind immer als letzte aus dem Kindergarten, weil sie zunächst allen die Schuhe binden musste und das ist auch schon 60 Jahre her.

Aber noch heute hat sie für alle Zeit, kümmert sich um jeden und alles und ist auch für Emma ein Vorbild.

Baggy Pants aus Krokofant
Schmuckstück aus Krokofant

Sie kümmert sich vor allem mit Leidenschaft um Menschen die offensichtlich krank oder verletzt sind oder um Kinder die Weinen.

Das weckt scheinbar sofort den  Mamainstinkt in ihr, der scheinbar schon in den kleinsten Mädchen steckt. Ich finde es großartig wie viel Mitgefühl sie hat, natürlich stellt sie das noch nicht über ihre eigenen Bedürfnisse, aber das finde ich auch gut so. Denn helfen ist toll, aber man sollte sich dabei nie vergessen.

Naja aber zurück zum Thema. Wer ist hier die Mama? Ja die Frage stelle ich mir dann, wenn meine 2 Jährige Tochter mir dann sagt: “Mama, ich mach das schon, Du brauchst das nicht zu machen.” Ja und so manches Mal ist das ja auch ok. Aber ich finde es sehr wichtig, dass sie weiß ich habe die Verantwortung und ich bin die Mama. Sie darf mich gerne unterstützen wenn sie will und ab und zu frage ich sie auch mal, ob sie mal die Wiege anstupsen kann oder ein Lied für ihren Bruder singen mag. Aber sie muss das nicht. Ich bin diejenige, die sich kümmern “muss”.

Sie darf mithelfen, aber muss es nicht und sie muss wissen, dass ich die Entscheidungen treffe, weil das Mamas eben manchmal machen. Zudem ist die eber erst zwei und kann den Umfang mancher Taten noch nicht anschätzen. Vor allem eine wichtige Regel gibt es und die hält sie auch sehr gut ein: Sie darf Jonne nie alleine auf den Arm nehmen.

Wir lernen dabei uns beiden immer mehr zu vertrauen. Ich vertraue darauf, dass sie sich an unsere Regeln hält und sie, dass ich das ich meine Mamaaufgaben schaffe und sie dabei nicht vergesse.

So haben wir es die letzten beiden Abend sogar geschafft, dass ich beide Kinder am Abend alleine hatte und Emma ins Bett gebracht habe.

Und auch für mich als Mama ist es ein tolles Gefühl nicht mehr auf andere angewiesen zu sein. Ich schaffe endlich (fast) alles wieder alleine muss es aber nicht. Denn wenn nicht kann ich mich auf mein Umfeld verlassen und dann zum Beispiel meine Mama fragen……. <3

Schnitte: Kleid: Schmuckstück und Shirt von Rosarosa, Hose: Baggy Pants  von Kid 5

Stoff: Krokofant von  Gesprächsstoff über Lovelyforlong